
BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N. (BAY001)
19.03.10
50,58 
-1,11%
- Gattung:Aktie
- Branche:Chemie
- Währung:EURO
- ISIN:DE000BAY0017
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Firmenprofil
Die Bayer AG ist ein diversifiziertes international tätiges Unternehmen der pharmazeutisch-chemischen Industrie. Das Unternehmen bietet ein breites Sortiment von Produkten und Leistungen, das von den Bereichen Gesundheit und Ernährung über Kunststoffe bis zu Spezialprodukten der Chemie reicht. Die Bayer AG ist forschungsorientiert und setzt bei seinen Kernaktivitäten auf die Technologieführerschaft.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
„Wir haben 2009 erfolgreich beendet – und wollen künftig an die positiven Entwicklungen der vorherigen Jahre anknüpfen“, sagte Wenning. Die weltweite konjunkturelle Erholung dürfte sich im Jahr 2010 fortsetzen. Die Auswirkungen des Einbruchs der Weltwirtschaft im Jahr 2009 würden aber noch längere Zeit zu spüren sein. Bayer sei dennoch optimistisch für das Jahr 2010, führte Wenning aus. Der Umsatz soll währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 5 Prozent wachsen. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung in Richtung 7 Milliarden Euro geplant. Den Einschätzungen liegt dabei ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,40 zugrunde. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll künftig nicht nur als Basis für die Dividendenpolitik genutzt, sondern auch für den Ausblick als relevante und umfassendere Kennziffer herangezogen werden. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet Bayer in diesem Jahr einen Anstieg um etwa 10 Prozent.
„Zur Absicherung unseres langfristigen Wachstums haben wir Investitionen von 1,4 Milliarden Euro in Sachanlagen vorgesehen. Für die Forschung und Entwicklung steht wiederum ein Budget von 2,9 Milliarden Euro zur Verfügung“, sagte Wenning, der sich auch zu den weiteren Perspektiven in den kommenden Jahren äußerte. So rechnet Bayer bis zum Jahr 2012 mit einem kontinuierlichen Umsatzwachstum von wpb. etwa 5 Prozent jährlich. Auch die Aussichten für die weitere Ergebnisentwicklung seien positiv. So soll das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum auf eine Größenordnung von 8 Milliarden Euro steigen. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie strebt der Konzern einen jährlichen Zuwachs von durchschnittlich 10 Prozent und damit einen Anstieg in die Größenordnung von 5 Euro je Aktie an.
HealthCare plant für das Jahr 2010, zumindest mit dem Markt zu wachsen. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 5 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll ebenfalls steigen. „Auch bis 2012 wollen wir weiterhin zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA kontinuierlich verbessern“, sagte Wenning.
CropScience rechnet für 2010 mit einem Wachstum leicht über dem Markt. Dies entspricht einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg um ca. 4 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA plant der Teilkonzern leicht zu steigern. Allerdings gestaltet sich das Geschäftsumfeld derzeit schwieriger als erwartet. Bis 2012 soll CropScience zumindest mit dem Markt wachsen und das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA weiter verbessern.
Im MaterialScience-Geschäft geht Bayer von einer weiteren konjunkturellen Erholung aus. Vor diesem Hintergrund plant der Teilkonzern für 2010, den Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um mehr als 10 Prozent zu erhöhen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll erheblich steigen. Im 1. Quartal 2010 erwartet MaterialScience gegenüber dem 4. Quartal 2009 leicht höhere Umsätze. In Anbetracht weiter steigender Rohstoffkosten wird im 1. Quartal 2010 mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA in der Größenordnung des 4. Quartals 2009 gerechnet. Bis 2012 erwartet MaterialScience – eine fortdauernde konjunkturelle Erholung vorausgesetzt –, beim Umsatz das Vorkrisenniveau von mehr als 10 Milliarden Euro wieder zu erreichen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA soll weiter deutlich steigen.
„Wir sehen den Konzern strategisch gut aufgestellt und aufgrund des Innovations- und Wachstumspotenzials unseres Portfolios auf einem erfolgreichen Weg“, fasste Wenning zusammen. Bayer blicke daher mit Zuversicht in die Zukunft.
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