
INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N. (623100)
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- Gattung:Aktie
- Branche:Technologie
- Währung:EURO
- ISIN:DE0006231004
Firmenprofil
Die Infineon Technologies AG entwickelt, entwirft, fertigt und vermarktet ein breites Produktportfolio von Halbleiterprodukten und kompletten Systemlösungen. Die Produkte finden Anwendung in der mobilen und drahtgebundenen Kommunikation, im Computer-, Sicherheits- und Chipkartenbereich sowie in der Automobil- und Industrieelektronik. Das Produktportfolio des Unternehmens besteht aus Speicher- und Logistikprodukten und umfasst integrierte Schaltkreise (integrated circuits, ICs), insbesondere Digital-, Mixed Signal- und Analog-ICs sowie diskrete Halbleiterprodukte und Systemlösungen. Infineon entstand 1999 durch die Ausgliederung der Halbleiteraktivitäten aus dem Siemens-Konzern. Somit ist das Unternehmen bereits seit mehr als 50 Jahren in der internationalen Halbleiterindustrie tätig.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
Für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2010 erwartet Infineon, dass die Umsatzerlöse des Konzerns, inklusive der Umsätze mit Lantiq aus Produktliefervereinbarungen, ein ähnliches Niveau wie im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2009 erreichen werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Umsatz in den Segmenten Automotive (ATV) und Industrial & Multimarket (IMM) weiter steigen wird, während der Umsatz im Segment Chip Card & Security (CCS) voraussichtlich saisonal bedingt zurückgehen wird. Die Umsatzentwicklung im Segment Wireless Solutions (WLS) wird voraussichtlich durch den im Vergleich zum Euro schwächeren US-Dollar beeinträchtigt.
Infineon rechnet damit, dass die Beendigung der befristeten Maßnahmen zur Senkung der Arbeitskosten (Kurzarbeit und unbezahlter Urlaub) im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2010 zu einem Anstieg der Betriebskosten um etwa 25 Millionen Euro gegenüber dem vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2009 führen wird. Trotz dieser Steigerung und eines unterstellten Wechselkurses des US-Dollar gegenüber dem Euro von 1,50 erwartet Infineon, dass das Segmentergebnis in Summe im ersten Geschäftsquartal 2010 etwa auf dem Niveau des Vorquartals bleiben wird. Da eine hohe Nachfrage auf geringe Lagerbestände trifft, wird Infineon die Produktion im ersten Geschäftsquartal weiter erhöhen. Die positive Auswirkung der höheren Auslastung auf das Ergebnis sollten die zuvor genannten negativen Effekte ausgleichen.
Umsatzsteigerung von mindestens 10 Prozent mit positiver Segmentergebnis-Marge im mittleren einstelligen Bereich
Unter der Annahme einer sich stabilisierenden oder wachsenden Weltwirtschaft geht Infineon auf Grund der derzeit hohen Nachfrage und Auftragsbestände davon aus, dass im Geschäftsjahr 2010 ein Umsatzwachstum von 10 Prozent oder mehr erzielt werden sollte. Diese Annahme basiert auf einem unterstellten Wechselkurs des US-Dollar gegenüber dem Euro von 1,50. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr wird voraussichtlich von Wachstum in allen operativen Segmenten des Unternehmens getragen, insbesondere im Segment ATV. Geringere Umsatzsteigerungen werden in den Segmenten WLS und IMM erwartet, die geringsten Wachstumsraten im Segment CCS. Der Umsatz im Segment Sonstige Geschäftsbereiche wird auf Grund der Produktliefervereinbarungen mit Lantiq voraussichtlich um einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag steigen.
Infineon geht davon aus, das Segmentergebnis in Summe im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 deutlich zu steigern und eine deutlich positive Segmentergebnis-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich zu erzielen. Wie bei der Prognose der Umsatzerlöse basiert dieser Ausblick auf der Annahme, dass sich die Weltwirtschaft stabilisieren oder wachsen wird und die Nutzung der Fertigungskapazitäten daher nicht signifikant sinken wird. Die prognostizierten Umsatzsteigerungen, die deutlich höhere Auslastung der Produktionsanlagen des Unternehmens, sowie weiterhin strikte Kostendisziplin werden voraussichtlich die entscheidenden Faktoren für eine starke Erholung des Segmentergebnisses in Summe sein. Diese Aussicht wird auch durch die Beendigung der befristeten Kostensenkungsmaßnahmen und die negativen Auswirkungen des Wechselkurses des US-Dollars gegenüber dem Euro nicht beeinträchtigt.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 basiert auf der Annahme, dass Infineon Altis, sein Fertigungs-Joint-Venture mit IBM in Frankreich, im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2010 verkaufen wird. Sollte dies nicht möglich sein, wird das Unternehmen alle Optionen erneut prüfen müssen. Für alle denkbaren Szenarien rechnet Infineon mit einmaligen Sondereffekten, die jedoch außerhalb des Segmentergebnisses ausgewiesen werden.
Infineon wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2010 die Investitionen in Sachanlagen und aktivierte immaterielle Vermögenswerte gegenüber 154 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2009 auf etwa 220 bis 250 Millionen Euro steigern. Die Abschreibungen werden im Geschäftsjahr 2010 wahrscheinlich rund 400 Millionen Euro betragen, im Vergleich zu 513 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2009.
"Die starke Wirkung unserer Kostensenkungsmaßnahmen und der erfolgreiche Abschluss unserer Kapitalmarkttransaktionen im Geschäftsjahr 2009 haben unsere Bilanz stabilisiert und unseren unternehmerischen Spielraum vergrößert“, erklärt Peter Bauer. „Wir werden weiterhin nachhaltige Umsatz- und Rentabilitätssteigerungen anstreben, um dadurch Wert für unsere Aktionäre und andere Stakeholder zu schaffen."
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