
Finden Sie es richtig, dass die komplette Steuerfreiheit beim freiwilligen Wehrdienst 2013 abgeschafft werden soll?
SALZGITTER AG INHABER-AKTIEN O.N.
- Gattung:Aktie
- Branche:Metalle
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- WKN:620200 ISIN:DE0006202005 Symbol:SZG
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Firmenprofil
Die Salzgitter AG gehört zu den führenden Stahl-Technologie-Konzernen in Europa. Das Unternehmen wurde 1989 von der Preussag AG übernommen, im Zuge der Neustrukturierung des Preussag-Konzerns 1998 jedoch wieder verselbständigt. Die Unternehmensgruppe umfasst mehr als 200 nationale und internationale Tochtergesellschaften. In den Bereichen Profil- und Flachstahl gehört sie zu den führenden Anbietern in Europa. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen die Produktion von Walzstahl- und Röhrenerzeugnissen sowie deren Weiterverarbeitung, Vermarktung der Produkte und der Bau von Spezialanlagen.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
Der Unternehmensbereich Stahl erwartet angesichts der zumeist guten Beschäftigung der relevanten stahlverarbeitenden Branchen sowie einer verstärkten Belieferung unserer Röhrensparte eine insgesamt verbesserte Auftragslage. Dabei wird jedoch der Start in das neue Geschäftsjahr von gesunkenen Durchschnittserlösen des vierten Quartals 2011 belastet. Gleichwohl geht die Stahldivision für 2012 wieder von einem knapp positiven Vorsteuerergebnis aus.
Verbunden mit höheren Absatzmengen des internationalen Tradings prognostiziert der Unternehmensbereich Handel einen Anstieg des Umsatzes. Hierzu sollte auch die Aufnahme der im letzten Jahr akquirierten STAHL-METALL-SERVICE Gesellschaft für Bandverarbeitung mbH in den Konsolidierungskreis der Handelssparte beitragen. Unter der Prämisse weitgehend stabiler Stahlpreise erscheint abermals ein mittlerer zweistelliger Millionengewinn realisierbar.
Der Unternehmensbereich Röhren schätzt seine Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr verhalten optimistisch ein und rechnet auch 2012 mit einem Gewinnbeitrag. Während die Nachfrage nach Präzisrohren weithin vom hohen Bedarf der Automobilindustrie und dem Maschinenbau getragen werden sollte, profitiert das Produktsegment Edelstahlrohre von einer Belebung der Aktivitäten des Öl- und Gassektors. Bei den Großrohren prägen die Auswirkungen einer temporären Beschäftigungslücke die Ergebnisse des ersten Quartals. Hingegen bestätigt der Mitte Februar gebuchte Auftrag für ein Offshore-Projekt in Australien die grundsätzlich positiven Aussichten für dieses Segment.
Der Unternehmensbereich Dienstleistungen wird abermals an der unterstellten, insgesamt guten Auslastung der Stahlgesellschaften partizipieren. Umsatz und Ergebnis sollten in etwa auf dem Niveau der abgelaufenen Periode auskommen.
Im Unternehmensbereich Technologie strebt die KHS auf Basis eines weltweit stabilen Marktes für Abfüll- und Verpackungstechnik den nochmaligen Ausbau ihres Auftragseingangs an. Das im letzten Jahr eingeleitete und konsequent umzusetzende Fit4Future-Programm zielt auf Innovation und Kundennutzen ebenso wie auf Performance- und Kostenoptimierung; somit soll 2012 ein spürbar besseres Resultat als 2011 erzielt werden. Die Desma Maschinenbau-Gesellschaften rechnen mit einer Fortsetzung der profitablen Geschäftsentwicklung.
Eine neuerliche Verschärfung der Schuldenkrise in Europa stellt zweifellos das Hauptrisiko für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2012 dar. Verlässliche Aussagen, wie sich die Geschäftssituation in den nächsten Quartalen entwickeln wird, sind daher genauso unmöglich, wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine belastbare, detaillierte Ergebnisprognose für den Salzgitter-Konzern abzugeben. Unterstellt man jedoch, dass es im Prognosezeitraum nicht zu einer drastischen rezessiven Entwicklung kommt, gehen wir auf Grundlage der Erwartungen der einzelnen Divisionen von einem mindestens stabilen Umsatz sowie einem positiven Ergebnis vor Steuern im Jahr 2012 aus. Es stellt sich aus heutiger Sicht als herausfordernd dar, das Vorjahresresultat zu erreichen, da der Beginn des neuen Jahres unter dem Eindruck von Belastungen im Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche Stahl und Röhren steht.
Update: Die von vielen befürchtete Verschärfung der Staatsschuldenkrise in Europa ist bislang ausgeblieben, dennoch stellt sie selbst im Weltmaßstab ein großes Risiko dar. Daneben belasten der stark gestiegene Ölpreis sowie diverse politische Konflikte. Unterstellt man jedoch, dass es im Prognosezeitraum nicht zu einem starken Einbruch der Konjunktur kommt, gehen wir für den Salzgitter-Konzern nach wie vor von einem mindestens stabilen Umsatz sowie einem positiven Ergebnis vor Steuern im Jahr 2012 aus. Angesichts des schwierigen ersten Quartals stellt es sich als herausfordernd dar, das Vorjahresresultat zu erreichen.
Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungsparitäten den Verlauf des Geschäftsjahres 2012 erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei für den Rest des Geschäftsjahres noch etwa 9 Mio. t abzusetzenden Stahlerzeugnissen der Unternehmensbereiche Stahl, Handel und Röhren im Schnitt 20 ¤ Margenverlust pro Tonne bereits ausreichen, um 180 Mio. ¤ Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen Volatilitäten sowie kürzere Vertragslaufzeiten sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite die Planungssicherheit des Unternehmens.
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Adresse
- Eisenhüttenstraße 99, D-38239 Salzgitter
Telefon/Fax:
- +49-5341-21-01
- +49-5341-21-2727
Internet:
Management/Führung
Vorstand
Burkhard Becker, Heinz Groschke , Johannes Nonn, Peter-Jürgen Schneider, Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann
Aufsichtsrat
Bernd Lauenroth, Bernhard Breemann, Christian Schwandt, Dr. Arno Morenz, Dr. Dieter Köster, Dr. Hans-Jürgen Urban, Dr. Johannes Teyssen, Dr. Rudolf Rupprecht, Dr. Werner Tegtmeier , Frank Markowski, Hannelore Elze, Hartmut Möllring, Hasan Cakir, Helmut Weber , Karl Ehlerding, Prof. Dr. Hannes Rehm, Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Prof. Dr. Martin Winterkorn , Rainer Thieme, Ulrich Dickert
Aktionärsstruktur
| Aktionär | Beteiligung in % |
|---|---|
| eigene Aktien | 10,00% |
| Streubesitz | 63,50% |
| Land Niedersachsen | 26,50% |
Adhoc-Meldungen & Insidertrades
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