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COMMERZBANK
- Gattung:Aktie
- Branche:Banken
- Jetzt handeln

- WKN:803200 ISIN:DE0008032004 Symbol:CBK
Firmenprofil
Die Commerzbank AG zählt zu den führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland. Sie versteht sich als Dienstleister für Privat- und Geschäftskunden sowie für den Mittelstand, betreut aber auch zahlreiche große und multinationale Firmenkunden. Dabei bietet die Bank ihren mehr als 14 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden eine breite Palette von Service- und Beratungsleistungen an. Tochtergesellschaften sind auf Spezialgebieten tätig, wie zum Beispiel im Asset Management, im Immobilienbereich oder im Leasing. Mit Vollzug der Übernahme der Dresdner Bank im Januar 2009 konnte die Commerzbank ihre führende Position im Bereich Privat- und Firmenkundenbank in Deutschland stärken und gilt nun als die führende deutsche Mittelstandsbank. Kunden im Kapitalmarktgeschäft bietet der Konzern das volle Leistungsspektrum einer internationalen Investmentbank. Mit rund 1.200 Filialen steht den Kunden das dichteste Filialnetz aller deutschen Privatbanken zur Verfügung. Im Ausland ist sie an den wichtigen internationalen Wirtschafts- und Finanzzentren mit Tochtergesellschaften, Filialen und Repräsentanzen direkt vertreten. Hinzu kommt ein Netz von mehr als 5.000 Bankverbindungen in aller Welt. Das internationale Geschäft der Commerzbank ist auf institutionelle Kunden und Unternehmen ausgerichtet. An einigen Plätzen werden auch vermögende private Kunden betreut. Besondere Expertise hat die Bank bei der Begleitung ihrer Mittelstandskunden ins Ausland. Sie wickelt 16% des deutschen Außenhandels finanziell ab und hat damit in diesem Bereich einen weit überdurchschnittlichen Marktanteil.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
"Unser Operatives Ergebnis in der Gruppe hat sich in nur einem Jahr um 3,7 Milliarden Euro verbessert. Das zeigt, dass unser Geschäftsmodell trägt, und es belegt die erfolgreiche Umsetzung der 'Roadmap 2012', sagte Finanzvorstand Eric Strutz. "Im laufenden Jahr wollen wir die Kosten weiter senken und unsere operative Performance nochmals verbessern. In der Mittelstandsbank, im Segment Corporates & Markets sowie in Mittel- und Osteuropa erwarten wir weiteres Wachstum. Im Privatkundengeschäft gehen wir davon aus, ab dem zweiten Halbjahr 2011 zunehmend stärker von der Integration zu profitieren."
Eric Strutz weiter: "Wir hatten im Januar einen guten Start. Auch der Februar ist gut angelaufen. Für das Jahr 2011 erwarten wir bei der Risikovorsorge einen weiteren Rückgang um mindestens 200 Millionen Euro auf maximal 2,3 Milliarden Euro. Die erfreuliche Entwicklung gibt uns zusätzlichen Spielraum zur Rückführung der Stillen Einlagen." Zur Optimierung der Kapitalstruktur hatte die Bank Anfang des Jahres eine Vereinbarung abgeschlossen, nach der gewinnabhängig verzinsliche Eigenmittelinstrumente in Aktien getauscht wurden. "Aus dieser Transaktion erwarten wir im ersten Quartal 2011 einen Gewinn nach IFRS von rund 300 Millionen Euro vor Steuern", sagte Strutz.
Auch die Integration der Dresdner Bank geht weiter wie geplant voran: "Wir sind auf der Zielgeraden und werden die Zusammenführung der IT-Systeme voraussichtlich an Ostern abschließen", sagte Strutz. Die Belastungen aus der Integration sollen wie bekannt insgesamt 2,5 Milliarden Euro betragen. Die Kostensynergien aus der Integration dürften nach deren vollständiger Umsetzung wie angekündigt bei 2,4 Milliarden Euro jährlich liegen.
CEO Martin Blessing: "Wir werden uns nicht mit dem Erreichen der Ziele der 'Roadmap 2012' zufrieden geben. Im Gegenteil: Wir haben uns schon jetzt für die Zeit danach eine weitere deutliche Ergebnissteigerung vorgenommen. Und wir werden auch alles daran setzen, dass der Bund sein Engagement insgesamt positiv abschließt."
Update: ?Wir sind weiter erfolgreich unterwegs und sehr gut in das Geschäftsjahr 2011 gestartet. Der positive Trend des ersten Quartals hat im April 2011 angehalten. An Ostern haben wir zudem die Migration der Kunden- und Produktdaten erfolgreich umgesetzt und damit alle wichtigen Meilensteine der Integration der Dresdner Bank erreicht. Unser Fokus liegt nun darauf, die mit der Integration einhergehenden Synergien zu realisieren und unsere Kosten weiter zu senken?, sagte Eric Strutz. Insgesamt werden aus der Integration der Dresdner Bank nach 2013 Synergien in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro jährlich erwartet. ?Auch die ?Roadmap 2012? arbeiten wir Schritt für Schritt ab. Das sehr gute Ergebnis belegt schon jetzt die Erfolge bei ihrer Umsetzung. Wir werden uns aber nicht mit dem Erreichen der ?Roadmap?-Ziele zufrieden geben. Im Gegenteil: Wir wollen unser Ergebnis weiter deutlich steigern?, sagte Strutz. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet die Bank ? bei einem stabilen Marktumfeld ? nach wie vor ein Operatives Ergebnis gemäß IFRS, das signifikant über dem Niveau des Jahres 2010 liegen wird.
Update 2: ?Das zweite Quartal 2011 hat erneut gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Kerngeschäft ist gut aufgestellt, robust und trotz der Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise nachhaltig profitabel?, sagte Eric Strutz, Finanzvorstand der Commerzbank. ?Aufgrund der Staatsschuldenkrise sind stabile Märkte derzeit nur bedingt zu sehen. Dennoch gehen wir für das Geschäftsjahr 2011 von keinen signifikanten Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der Kernbank aus. Sie sollte daher mit einem Operativen Ergebnis abschließen, das deutlich über dem Niveau des Jahres 2010 liegt. Die Ergebnisentwicklung des Konzerns wird entscheidend davon abhängen, dass die eingeleiteten Reformschritte zur Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise umgesetzt werden und die aktuelle Situation nicht weiter eskaliert.?
Die Bank plant, den Abbau nicht-strategischer Bestände und von Wertpapieren in der europäischen Peripherie wie vorgesehen fortzusetzen. Die Risikovorsorge dürfte 2011 weniger als 1,8 Milliarden Euro betragen. Bisher ging die Commerzbank hier von Belastungen in Höhe von insgesamt 2,3 Milliarden Euro aus.
Update 3: "Wir haben uns im dritten Quartal 2011 weiter erfolgreich auf die Aktivitäten der Kernbank fokussiert, und das Ergebnis zeigt, dass unser kundenorientiertes Geschäftsmodell auch in einem herausfordernden Umfeld trägt. Die Mittelstandsbank und Central & Eastern Europe haben ihre positive operative Entwicklung fortgesetzt. Auch das Privatkundengeschäft ist auf gutem Weg", sagte Eric Strutz, Finanzvorstand der Commerzbank: "Für das laufende Jahr gehen wir davon aus, dass die Kernbank auch im vierten Quartal 2011 von ihrer kundenorientierten Aufstellung profitieren wird. Allerdings dürfte sich das wirtschaftliche Umfeld zunehmend eintrüben. An den Wertpapiermärkten war die Entwicklung im Oktober 2011 weiterhin von Unsicherheiten geprägt."
Die Risikovorsorge dürfte 2011 weniger als 1,7 Milliarden Euro betragen. Bisher war die Bank von einer Risikovorsorge von unter 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Bereits per Ende Juni 2011 hatte die Commerzbank ihren Refinanzierungsbedarf für das Gesamtjahr gedeckt. Im dritten Quartal 2011 hat die Bank so bereits mit der Refinanzierung für das Jahr 2012 begonnen.
Wie bereits am 27. Oktober 2011 angekündigt, prüft die Commerzbank derzeit alle Optionen, um die zusätzlichen Kapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) sicher zu stellen. Der Vorstand der Bank hat vor diesem Hintergrund Sofortmaßnahmen beschlossen, die den Abbau von Risikoaktiva beschleunigen. Dazu gehören unter anderem: die temporäre Einstellung des Neugeschäftes in der Eurohypo, die temporäre Einstellung des Kreditneugeschäftes ohne Konnektivität zu Deutschland beziehungsweise Polen, der beschleunigte Abbau beziehungsweise Verkauf nicht-strategischer Assets wie zum Beispiel Spezial- und Projektfinanzierungen sowie die Überprüfung der Veräußerungsmöglichkeiten von Finanzbeteiligungen; hierzu gehören nicht die comdirect und die BRE Bank, die Bestandteil des Kerngeschäfts sind.
Mit den beschlossenen Sofortmaßnahmen kann die Bank die Risikogewichteten Aktiva um bis zu 30 Milliarden Euro abbauen. Einbehaltene Gewinne und ein forciertes Kostenmanagement bieten weitere Möglichkeiten, um die geforderte Kapitalquote zu erreichen. So werden beispielsweise auch alle externen Beratungsleistungen und eingekaufte Serviceleistungen auf den Prüfstand gestellt.
"Wir nehmen bereits seit 2009 konsequent Risiken aus dem Geschäft heraus. Jetzt beschleunigen wir die Risikoreduzierung noch einmal", sagte Eric Strutz. "Das wird aber nicht zu Lasten der deutschen Wirtschaft gehen: Wir werden unseren Kunden und insbesondere dem Mittelstand wie bisher zur Seite stehen, und wir haben nicht vor, öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen."
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Adresse
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Telefon/Fax:
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Internet:
Management/Führung
Vorstand
Dr. Eric Strutz (bis 31.03.2012), Dr. Stefan Schmittmann, Frank Annuscheit, Jochen Klösges, Markus Beumer, Martin Blessing, Martin Zielke, Michael Reuther
Aufsichtsrat
Alexandra Krieger, Astrid Evers, Barbara Priester, Beate Hoffmann, Daniel Hampel, Dott. Sergio Balbinot, Dr. h.c. Edgar Meister, Dr. Helmut Perlet, Dr. Marcus Schenck, Dr. Nikolaus von Bomhard, Dr.-Ing. Burckhard Bergmann, Dr.-Ing. Otto Happel, Hans-Hermann Altenschmidt, Karin van Brummelen, Klaus-Peter Müller, Mark Roach, Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel
Aktionärsstruktur
| Aktionär | Beteiligung in % |
|---|---|
| Allianz SE | 4,85% |
| Assicurazioni Generali | 1,09% |
| BlackRock, Inc. | 3,07% |
| Bundesrepublik... | 25,00% |
| Streubesitz | 65,99% |
Adhoc-Meldungen & Insidertrades
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