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MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.
- Gattung:Aktie
- Branche:Versicherungen
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- WKN:843002 ISIN:DE0008430026 Symbol:MUV2
Firmenprofil
Die 1880 von Carl Thieme gegründete Münchener Rück (Munich Re) ist die größte Rückversicherungs-Gesellschaft weltweit. Neben dem Kerngeschäft Rückversicherung ist der Konzern auch in den Bereichen Erstversicherung und Asset Management tätig. Als die Münchener Rück (Munich Re) 1880 gegründet wurde, zählte sie zu den ersten eigenständigen Rückversicherungsunternehmen, die unabhängig von Erstversicherern tätig waren. Seit dieser Zeit sind Rückversicherer Risikomanager -sie übernehmen vom Erstversicherer gedeckte Risiken. Bereits kurz nach ihrer Gründung dehnte die Münchener Rück (Munich Re) ihre Aktivitäten auf das Ausland aus. Ab 1886 gründete sie Repräsentanzen im europäischen Ausland,1899 in den USA. Der zweite Eckpfeiler der Münchener-Rück-Gruppe (Munich Re) ist das Erstversicherungsgeschäft der ERGO-Versicherungsgruppe. Hier konzentriert sich die Gesellschaft auf Europa und vor allem auf Deutschland und Europa. Sowohl in der Krankenversicherung als auch in der Rechtsschutzversicherung ist sie europäischer Marktführer. Die MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH ist das Zentrum der Vermögensverwaltung der Münchener-Rück-Gruppe.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
Unter der Voraussetzung, dass die Wechselkurse konstant bleiben, rechnet die Gruppe für das laufende Geschäftsjahr 2011 im Rückversicherungssegment mit Bruttobeiträgen zwischen 24 und 25 Mrd. ¤. Für die Erstversicherung (ohne die Krankenerstversicherung außerhalb Deutschlands, die Teil des Geschäftsfelds Munich Health ist) werden gebuchte Bruttobeiträge zwischen 17 und 18 Mrd. ¤ erwartet. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten zwischen 19 und 20 Mrd. ¤ liegen. Für Munich Health werden rund 6 Mrd. ¤ gebuchte Bruttobeiträge erwartet. Insgesamt erwartet Munich Re ? unter der beschriebenen Voraussetzung ? in der Erst- und Rückversicherung sowie bei Munich Health gebuchte Bruttobeiträge zwischen 46 und 48 Mrd. ¤ (konsolidierter Gesamtumsatz).
In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re über den Marktzyklus hinweg und für 2011 eine Schaden-Kosten-Quote von ca. 97 % der verdienten Nettobeiträge an. Da schon bis Ende Februar 2011 mit den Überschwemmungen bei Brisbane und ? ebenfalls in Australien ? mit dem Sturm Yasi sowie dem Erdbeben in Neuseeland schwere Kumulschadenereignisse zu verzeichnen waren, wird dieses Ziel nur zu erreichen sein, wenn die zufallsbedingten Großschäden im weiteren Jahresverlauf unter den durchschnittlichen Erwartungen bleiben. Allein für das schwere Erdbeben vom 22. Februar 2011 in Neuseeland rechnet Munich Re in der Rückversicherung mit Belastungen in einer Größenordnung von 1 Mrd. AU$. Diese erste, vorläufige Schadensschätzung ist noch mit Unsicherheiten behaftet. Für den Sturm Yasi erwartet Munich Re eine Belastung in der Größenordnung von 135 Mio. AU$, für die Überschwemmungen bei Brisbane in einer Größenordnung von 350 Mio. AU$. In der Schaden- und Unfallerstversicherung soll 2011 eine Schaden-Kosten-Quote von unter 95 % erreicht werden.
Für 2011 erwartet Munich Re weiterhin keinen deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen und somit niedrigere laufende Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen. Wegen der zwar gestiegenen, im historischen Vergleich aber weiterhin niedrigen Aktienquote ergeben sich nur entsprechend moderate Abschreibungsrisiken und nur moderate Chancen auf Veräußerungsgewinne. Deshalb geht Munich Re von einem mittelfristig niedrigeren Kapitalanlageergebnis aus, bei dem die Verzinsung auf den Bestand unter 4 % liegen sollte.
Bei einem normalen Schadenverlauf und in Erwartung von im Wesentlichen stabilen Preisen in der Rückversicherung rechnet Munich Re aus heutiger Sicht für 2011 mit einem etwas höheren versicherungstechnischem Ergebnis, angestrebt wird ein Konzernergebnis von etwa 2,4 Mrd. ¤. Dieses Ziel ist allerdings im Hinblick auf die Großschadenbelastung in den ersten zwei Monaten nur erreichbar, wenn die zufallsbedingten Großschäden im weiteren Jahresverlauf unter den durchschnittlichen Erwartungen bleiben. Für 2012 hat sich Munich Re ein Ergebnis in ähnlicher Größenordnung zum Ziel gesetzt. An dem langfristigen Ziel von 15 % Rendite auf das Risikokapital (RoRaC) nach Steuern über den Versicherungs- und Zinsmarkt-Zyklus hält Munich Re fest; es wird jedoch in einem Umfeld, das von niedrigen Zinsen geprägt ist, schwer zu erreichen sein.
Das im Mai 2010 gestartete Aktienrückkaufprogramm ist fast abgeschlossen: Bis zum 7. März 2011 wurden Aktien in einem Gesamtwert von rund 873 Mio. ¤ zurückgekauft; bis zur nächsten Hauptversammlung am 20. April 2011 soll ein Wert von bis zu 1 Mrd. ¤ erreicht werden. Für das Geschäftsjahr 2010 will Munich Re wie bereits angekündigt ? vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung ? im April 2011 eine Dividende von 6,25 (5,75) ¤ je Aktie zahlen. Das wären auf der Basis der sich gegenwärtig im Umlauf befindenden Aktien insgesamt über 1,1 Mrd. ¤. Zusätzlich hat Munich Re ein weiteres Aktienrückkauf-Programm angekündigt: Bis zur Hauptversammlung 2012 sollen Aktien im Wert von bis zu 500 Mio. ¤ zurückgekauft werden. ?Rechnet man die Dividenden und Aktienrückkäufe seit 2007 zusammen, so werden wir bis zur Hauptversammlung im April mehr als zehn Milliarden Euro an unsere Aktionäre zurückgegeben haben?, erklärte Vorstandsvorsitzender von Bomhard.
Update: Die Gruppe rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2011 im Rückversicherungssegment mit Bruttobeiträgen zwischen 25 und 26 Mrd. ¤. Für die Erstversicherung werden gebuchte Bruttobeiträge zwischen 17 und 18 Mrd. ¤ erwartet. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten zwischen 19 und 20 Mrd. ¤ liegen. Für Munich Health werden rund 6 Mrd. ¤ gebuchte Bruttobeiträge erwartet. Insgesamt erwartet Munich Re in der Erst- und Rückversicherung sowie bei Munich Health gebuchte Bruttobeiträge zwischen 47 und 49 Mrd. ¤ (konsolidierter Gesamtumsatz). Voraussetzung dafür ist, dass die Wechselkurse konstant bleiben.
In der Schaden- und Unfallrückversicherung rechnet Munich Re über den Marktzyklus hinweg mit einer Schaden-Kosten-Quote von ca. 97 % der verdienten Nettobeiträge, die in 2011 jedoch deutlich überschritten werden dürfte. Denn dieser langfristig ausgerichteten Schätzung liegt eine erwartete durchschnittliche Großschadenbelastung aus Naturkatastrophen von 6,5 Prozentpunkten zugrunde. 2011 gab es allerdings schon im 1. Quartal sehr schwere Schadenereignisse, die bezogen auf die erwarteten Nettobeiträge des ganzen Jahrs für ca. 18 Prozentpunkte Schadenquote ? nach Retrozession und bereinigt um den Einfluss des Transfers von Versicherungsrisiken in den Kapitalmarkt ? stehen. Auch im Monat April folgten weitere schwere Unwetter. So wurden der Süden und Mittlere Westen der USA von den verheerendsten Tornados seit Jahrzehnten heimgesucht. Munich Re rechnet mit einer Schadenbelastung in einer Größenordnung von 100 bis 150 Mio. ¤.
In der Erstversicherung hingegen sollte die Schaden-Kosten-Quote im Jahr 2011 unter der langfristigen Zielmarke von 95 % liegen.
Für 2011 erwartet Munich Re weiterhin keinen deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen und somit etwas niedrigere laufende Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen. Deshalb geht Munich Re von einer Verzinsung auf den Bestand von knapp unter 4 % aus.
Munich Re hält an dem langfristigen Ziel einer Rendite von 15 % auf das Risikokapital (RoRaC) nach Steuern über den Zyklus der Versicherungs- und Zinsmärkte hinweg fest. Für 2011 rechnet Munich Re trotz der außergewöhnlich großen Schadenbelastungen in den ersten vier Monaten damit, ein positives Jahresergebnis zu erzielen, selbst wenn weitere Großschäden im erwartbaren Umfang eintreten. Finanzvorstand Schneider erklärte: ?Nicht zuletzt dank unserer breit gestreuten Aktivitäten mit Lebensrückversicherung, Erstversicherung und Munich Health werden wir die Katastrophenverluste in der Schadenrückversicherung ein Stück ausbalancieren. Und gerade nach Großschäden profitiert auch die Schadenrückversicherung in aller Regel von der allgemeinen Schärfung des Risikobewusstseins, der Nachfragestärkung und der Angebotsverknappung mit spürbar verbesserten Konditionen.? Die mittel- und langfristigen Geschäftsmöglichkeiten schätzt Munich Re daher weiterhin positiv ein.
Update 2: Die Gruppe rechnet bei von nun an konstanten Wechselkursen für das laufende Geschäftsjahr 2011 insgesamt mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 49 und 50 Mrd. ¤ (konsolidierter Gesamtumsatz); das wäre ein Plus gegenüber dem Vorjahr von mindestens 7,5 %. Im Rückversicherungssegment werden rund 26,5 Mrd. ¤ erwartet. Für die Erstversicherung werden gebuchte Bruttobeiträge von rund 17,5 Mrd. ¤ angestrebt. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten bei gut 19 Mrd. ¤ liegen. Für Munich Health werden rund 6 Mrd. ¤ gebuchte Bruttobeiträge erwartet.
In der Schaden- und Unfallrückversicherung rechnet Munich Re über den Marktzyklus hinweg mit einer Schaden-Kosten-Quote von unter 97 % der verdienten Nettobeiträge, die in 2011 jedoch deutlich überschritten werden dürfte. Dieser langfristig ausgerichteten Zielgröße liegt eine erwartete durchschnittliche Großschadenbelastung aus Naturkatastrophen von 6,5 Prozentpunkten zugrunde. 2011 ereigneten sich allerdings schon in den ersten neun Monaten sehr schwere Schäden aus Naturkatastrophen; sie beliefen sich auf rund 3,6 Mrd. ¤ und machen daher hochgerechnet auf das gesamte Jahr jetzt schon etwa 23 Prozentpunkte aus. Deswegen rechnet Munich Re bei von nun an normalem Schadenverlauf und vor Berücksichtigung etwaiger Rückstellungsbewegungen damit, für das Gesamtjahr 2011 eine Schaden-Kosten-Quote von ca.113 % zu erreichen. Wegen der großen Belastungen aus Naturkatastrophen in den ersten drei Quartalen wird das Jahresergebnis in der Schaden- und Unfallrückversicherung selbst bei einem in den verbleibenden Wochen guten Verlauf deutlich schlechter ausfallen als im Vorjahr.
In der Erstversicherung dürfte die Schaden-Kosten-Quote 2011 etwas über der langfristigen Zielmarke von 95 % liegen. Das Konzernergebnis für das Erstversicherungssegment dürfte je nach weiterer Kapitalmarktentwicklung, insbesondere auch der Entwicklung der Marktzinsen, auf Vorjahresniveau liegen. Dies gilt auch für den ERGO-Teilkonzern, der 2010 einen Gewinn von 355 Mio. ¤ erzielt hatte. Zu diesem Ergebnis wird voraussichtlich eine konzerninterne Transaktion beitragen, die keine Auswirkung auf das Konzernergebnis von Munich Re hat. Zum Jahresende wird ERGO ? vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Aufsichtsbehörden und zu von einem externen Gutachter festgelegten Unternehmenswerten ? ihre Anteile an den ausländischen Krankenversicherern der DKV-Gruppe auf die Munich Health Holding übertragen. Diese DKV-Töchter wurden schon bisher als Teil des Segments Munich Health ausgewiesen.
Für 2011 erwartet Munich Re weiterhin keinen deutlichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen und somit etwas niedrigere laufende Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen. Wegen der ausgeprägten Volatilität der Kapitalmärkte und Währungskurse können sich für das Kapitalanlage- und das Währungsergebnis der Gruppe trotz der engen Ausrichtung der Kapitalanlagen an den Verpflichtungen in der IFRS-Rechnungslegung noch erhebliche Ausschläge ergeben, insbesondere aus den Derivaten. Erwartet werden für 2011 spürbar niedrigere Kapitalanlageergebnisse als im Vorjahr, wobei die gesamte Verzinsung auf den Bestand dabei etwas unter 3,5 % liegen dürfte.
Munich Re hält an dem langfristigen Ziel einer Rendite von 15 % auf das Risikokapital (RoRaC) nach Steuern über den Zyklus der Versicherungs- und Zinsmärkte hinweg fest. Es ist jedoch angesichts der gegenwärtig niedrigen Zinsen auf risikoarme Kapitalanlagen nur schwer zu erreichen und liegt für 2011 wegen der Großschadenbelastung außer Reichweite. Dennoch erwartet die Gruppe auch für das 4. Quartal und damit für das Jahresergebnis 2011 ein positives Konzernergebnis, dessen Höhe vor allem durch den Großschadenanfall sowie die Entwicklung der Kapitalmärkte und der Währungskurse in den verbleibenden Wochen bis zum Jahresende geprägt sein wird. Zur Dividende für 2011 erklärte Finanzvorstand Schneider: ?Für belastbare Ankündigungen ist es zwei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres noch zu früh. Wir streben aber weiterhin an, eine Dividende in Höhe des im Vorjahr erreichten Betrags von 6,25 ¤ je Aktie zu zahlen.?
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Management/Führung
Vorstand
Dr. jur. Jörg Schneider, Dr. jur. Nikolaus von Bomhard, Dr. oec. publ. Wolfgang Strassl, Dr. rer. nat. Thorsten Jeworrek, Dr. rer. pol. Ludger Arnoldussen, Dr. rer. pol. Peter Röder, Dr. rer. pol. Thomas Blunck, Georg Daschner, Joachim Wenning
Aufsichtsrat
Andrés Ruiz Feger, Annika Falkengren, Anton van Rossum, Christian Fuhrmann, Dina Bösch, Dr. e. h. Dipl.-Ing. Bernd Pischetsrieder, Dr. Hans-Jürgen Schinzler, Dr. jur. Benita Ferrero-Waldner, Dr. phil. Ron Sommer, Frank Fassin, Hans Peter Claußen, Herbert Bach, Hon.-Prof. Dr. rer. nat. Peter Gruss, Marco Nörenberg, Peter Löscher, Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Henning Kagermann
Aktionärsstruktur
| Aktionär | Beteiligung in % |
|---|---|
| BlackRock Financial... | 4,90% |
| eigene Aktien | 0,79% |
| Streubesitz | 81,03% |
| People's Bank of China... | 3,04% |
| Warren E. Buffett... | 10,24% |
Termine
| Zeit | Terminart |
|---|---|
| 13.03.2012 | Jahresabschluss |
| 14.03.2012 | Analystentreffen |
| 26.04.2012 | Hauptversammlung |
Adhoc-Meldungen & Insidertrades
| Zeit | Meldung | Quelle |
|---|---|---|
| 27.12. | DGAP-DD: Münchener... | DOW |
| 27.12. | DGAP-DD: Münchener... | DOW |
| 27.12. | DGAP-DD: Münchener... | DGA |
| 27.12. | DGAP-DD: Münchener... | DGA |
| 05.09. | DGAP-DD: Münchener... | DOW |
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