
Großbritannien und Argentinien liegen wieder wegen der Falkland-Inseln/Malvinas im Clinch. Wäre die Unabhängigkeit der Inseln eine mögliche Lösung für den Konflikt?
DEUTSCHE BANK
- Gattung:Aktie
- Branche:Banken
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- WKN:514000 ISIN:DE0005140008 Symbol:DBK
Firmenprofil
Die Deutsche Bank AG ist der größte Bankenkonzern in Deutschland und zählt weltweit zu den führenden Finanzdienstleistern. Als Multispezialbank bietet sie ihren Kunden eine breite Palette an Bankdienstleistungen an. Den Privatkunden steht eine Rundumbetreuung von der Kontoführung über die Beratung bei der Geld- und Wertpapieranlage bis hin zur Vermögensverwaltung und Vorsorgeplanung zur Verfügung. Firmen- und institutionellen Kunden bietet die Bank das umfassende Spektrum einer internationalen Firmenkunden- und Investmentbank - von der Zahlungsverkehrsabwicklung über die gesamte Bandbreite der Unternehmensfinanzierung bis hin zur Begleitung von Börsengängen und der Beratung bei Übernahmen und Fusionen. Darüber hinaus nimmt die Deutsche Bank eine führende Stellung im Bereich des internationalen Devisen-, Anleihe- und Aktienhandels ein.
Ausblick, wie von dem Unternehmen im Geschäftsbericht oder in einer Pressemitteilung veröffentlicht: "
Das Management der Deutschen Bank hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, damit die Bank gut aufgestellt ist und die sich nach der Krise ergebenden Geschäftsmöglichkeiten nutzt. Wir haben Fortschritte bei allen vier Elementen der Phase 4 unserer Management-Agenda gemacht und somit sind die Grundlagen für das Erreichen der Ziele für 2011 gegeben. Insbesondere in den Unternehmensbereichen von CIB haben wir die Integration der Investmentbank weiter vorangetrieben, was im Jahr 2011 zu einer Entlastung von 0,5 Mrd ¤ netto führen sollte. Außerdem haben wir mit der Übernahme des Firmenkundengeschäfts von ABN AMRO unsere Marktpräsenz in den Niederlanden vergrößert. Diese Fortschritte wurden unter Wahrung unserer Risikodisziplin erreicht. Im Konzernbereich PCAM haben wir mit der Übernahme der Postbank unsere führende Position im Heimatmarkt gefestigt, sowie den Erwerb von Sal. Oppenheim und die Restrukturierung unseres Asset Management-Geschäfts abgeschlossen. Zwischenzeitlich haben wir unsere Geschäftsplattform in Asien, wo wir in allen unseren Kerngeschäftsfeldern bereits gut positioniert sind, weiter ausgebaut und uns entschieden, unseren Anteil an der Hua Xia Bank zu erhöhen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Performance sowie die Verbesserung unserer Effizienz und der Verantwortlichkeiten durch unser Programm zur Komplexitätsreduktion. Dieses Programm wurde auf den Weg gebracht, um Ende 2011 sicherzustellen, dass beginnend 2012 Effizienzgewinne in Höhe von 1 Mrd ¤ pro Jahr erzielt werden können. Im Jahr 2011 dürfte das Programm zu einer Entlastung von 0,6 Mrd ¤ netto führen.
Der sich verändernde Wettbewerb und ein strengeres aufsichtsrechtliches Umfeld werden die Deutsche Bank, ebenso wie vergleichbare Institute des Bankensektors, weiterhin beeinflussen. Die Auswirkung eventueller Bankenabgaben, die derzeit in einigen Ländern diskutiert werden, kann noch nicht mit hinreichender Genauigkeit prognostiziert werden. Wir werden die Diskussionen mit Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden weiter konstruktiv begleiten und einen global abgestimmten Ansatz unterstützen. Nachdem wir erfolgreich unser bilanzielles und regulatorisches Kapital erhöht haben, fühlen wir uns gut mit Eigenkapital ausgestattet. Wir gehen davon aus, dass wir die neuen Kapitalanforderungen gemäß Basel III, die bis 2019 umgesetzt werden sollen, bereits ab 2013 erfüllen werden. Die Eigenkapitalausstattung sowie die Risikomanagement- und Bilanzeffizienz werden weiterhin eine wichtige Rolle als Differenzierungsfaktoren im Wettbewerb spielen. Die Deutsche Bank wird eine ausgewogene Dividendenpolitik beibehalten, die auch diese Faktoren berücksichtigt.
Als Teil der Phase 4 der Deutsche Bank-Management-Agenda setzten wir ein Ziel von 10 Mrd ¤ für den Jahresüberschuss vor Steuern aus unseren Kerngeschäftsbereichen CIB und PCAM. Die Zielerreichung hängt von der erfolgreichen Umsetzung des Programms zur Komplexitätsreduktion, der Integration der Investmentbank sowie von bestimmten Faktoren hinsichtlich des Wettbewerbsumfelds ab. Diese Faktoren beinhalten neben einer anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Erholung das Ausbleiben weiterer Marktverwerfungen und eine Normalisierung bei der Bewertung von Vermögenswerten. Während die Zinssätze auf dem derzeitigen niedrigen Niveau verbleiben dürften, erwarten wir einen Anstieg des globalen Provisionsaufkommens und der Margen auf Vorkrisenniveau. Weitere Faktoren und die Beiträge der einzelnen Geschäftsbereiche zum Gesamtziel sind den unten stehenden Abschnitten zu entnehmen.
Unser Konzernbereich Corporate Investments, der nicht in unser Ziel für 2011 einbezogen ist, hat die Managementverantwortung für bestimmte Vermögenswerte, die von anderen Geschäftsbereichen übertragen wurden. Dieser Bereich ist den Chancen und Risiken des wirtschaftlichen Umfelds, in dem diese Firmen agieren, sowie dem Aktienkursänderungsrisiko nicht konsolidierter Beteiligungen ausgesetzt.
Über 2011 hinaus sollten wir von unserer starken Aufstellung als Marktführer im Heimatmarkt und als weltweit agierende Investmentbank weiter profitieren. Die neue Deutsche Bank wird mit einer erwarteten Tier-1-Kernkapitalquote von mehr als 8 % eine gute Kapitalausstattung aufweisen. Wir erwarten außerdem eine ausgeglichenere Verteilung unserer Gewinne mit 40 % des Vorsteuerergebnisses aus unserem klassischen Bankgeschäft in PCAM und GTB und eine höhere operative Effizienz mit einer Aufwand-Ertrag-Relation um 65 %.
Update: Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: "Die Deutsche Bank ist sehr gut in dieses Jahr gestartet. Ebenso wie die Höhe ermutigt die breite Basis der Erträge in diesem Quartal. Darin spiegeln sich Diversifizierung und geografische Ausgewogenheit unseres Geschäftsmodells wider. Daneben haben wir unser Risikoprofil im Investment Banking weiter reduziert und unsere Tier-1-Kernkapitalquote auf 9,6% verbessert." Er fügte hinzu: "Wir werden weiterhin in unser Geschäft investieren und sind zuversichtlich, dass wir unser ehrgeiziges Gewinnziel für 2011 von 10 Mrd ¤ vor Steuern in unseren operativen Geschäftsbereichen erreichen werden."
Update 2: Die sich ausweitende europäische Staatsschuldenkrise führte im dritten Quartal zu anhaltenden Unsicherheiten bei den Marktteilnehmern und damit zu deutlich gesunkenen Volumina und Erträgen insbesondere im Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S). Gleichzeitig schlugen sich im Quartal zusätzliche negative Steuerpositionen in den operativen Kosten nieder, so dass das operative Ergebnis dieses Bereichs im 3. Quartal 2011 deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt.
In Reaktion auf den deutlichen und anhaltenden Rückgang der Kundenaktivitäten wird die Deutsche Bank im Rahmen der Adjustierung des Konzernbereichs Corporate & Investment Bank (CIB) zusätzliche Kosteneinsparungen über die bereits ergriffenen Maßnahmen hinaus vornehmen. Dies wird dazu führen, dass sich die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmensbereich CB&S im 4. Quartal 2011 und 1. Quartal 2012 um zusammen 500 Mitarbeiter, vor allem außerhalb Deutschlands, verringern wird.
Zusätzlich wird die Bank Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von rund 250 Mio Euro im dritten Quartal 2011 berücksichtigen (Q2 2011: 155 Mio Euro), die aufgrund von Anpassungen auf den aktuellen Marktwert notwendig werden.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der fortgesetzten Marktturbulenzen erscheint das geplante Vorsteuerergebnis von 10 Mrd Euro aus den Kerngeschäftsfeldern 2011 nicht mehr in Reichweite.
Gleichwohl erwartet die Deutsche Bank für das dritte Quartal ein positives Ergebnis und ein robustes Ergebnisniveau für 2011. Die Bank ist zuversichtlich, in ihren klassischen Geschäftsfeldern (Private Clients and Asset Management und Global Transaction Banking) in Summe ein Rekordergebnis zu erzielen.
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Adresse
- Taunusanlage 12, D-60486 Frankfurt am Main
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Internet:
Management/Führung
Vorstand
Anshu Jain, Dr. Hugo Bänziger, Dr. Josef Ackermann (bis 31.05.2012), Hermann-Josef Lamberti, Jürgen Fitschen, Rainer Neske, Stefan Krause
Aufsichtsrat
Alfred Herling, Clemens Börsig (bis 31.05.2012), Dr. Johannes Teyssen, Dr. Karl-Gerhard Eick, Dr. Theo Siegert, Gabriele Platscher, Gerd Herzberg, Henriette Mark, Karin Ruck, Katherine Garrett-Cox , Marlehn Thieme, Martina Klee, Maurice Lévy, Paul Achleitner (ab 01.06.2012), Peter Kazmierczak, Prof. Dr. Henning Kagermann, Stefan Viertel, Suzanne Labarge
Aktionärsstruktur
| Aktionär | Beteiligung in % |
|---|---|
| BlackRock, Inc. | 5,14% |
| Credit Suisse Group | 3,86% |
| eigene Aktien | 2,73% |
| Streubesitz | 88,27% |
Termine
| Zeit | Terminart |
|---|---|
| 20.03.2012 | Jahresabschluss |
| 26.04.2012 | Quartalszahlen |
| 31.05.2012 | Hauptversammlung |
Adhoc-Meldungen & Insidertrades
| Zeit | Meldung | Quelle |
|---|---|---|
| 06.02. | DGAP-DD: Deutsche Bank AG english | DGA |
| 06.02. | DGAP-DD: Deutsche Bank AG deutsch | DGA |
| 06.02. | DGAP-DD: Deutsche Bank AG deutsch | DOW |
| 06.02. | DGAP-DD: Deutsche Bank AG english | DOW |
| 22.11. | DGAP-Adhoc: Deutsche Bank is reviewing... | DOW |
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