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145-Prozent-Chance mit Fresenius

| Quelle: Ingmar Königshofen | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Fresenius gehört ein Anteil von 31 Prozent an Fresenius Medical Care und ist somit der größte Anteilseigner des weltweit führenden Anbieters von Produkten und Dienstleistungen rund um die Dialyse. Entsprechend bedeutend war für beide die Meldung, dass im US-Bundesstaat Kalifornien ein Bürgerbegehren auf Kappung der Erlöse bei Dialysedienstleistungen abgelehnt wurde. Das sorgte für große Erleichterung bei den Aktionären, da eine Annahme den wirtschaftlichen Betrieb von Dialysezentren nicht mehr ermöglicht hätte. Dadurch fiel einer der bislang wesentlichen Belastungsfaktoren für beide Aktien weg.

Breit aufgestellt

Auch Analysten haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Fresenius-Aktie eine Erholung erlebt. Jedoch befinden sich die Kursziele von 61 bis 83 Euro in einer breiten Range. Während sie die Entwicklung der Helios-Kliniken mit Skepsis betrachten, seien die Aussichten für die Generikasparte Kabi gut. Die Analysten der britischen Investmentbank Barclays erwarten zudem, dass die Wachstumsraten aufgrund der breiten Aufstellung des Medizinkonzerns im Jahr 2019 wieder anziehen könnten. Aus den Analysen der letzten sechs Monate errechnet sich ein durchschnittliches Kursziel von rund 78 Euro.

Insiderkäufe

Sogenannte Insider nutzten bereits in den letzten Tagen das geringere Niveau zum Einstieg. Zwei Mitglieder des Aufsichtsrates deckten sich zusammen mit Aktien im Wert von rund einer Viertel Million Euro ein. Ob sie bei ihrem Kauf an das in Aussicht stehende Rekordjahr dachten, wonach Ergebnis (um zehn bis 13 Prozent) und Umsatz (um fünf bis acht Prozent) wachsen sollen? Erleichterung gab es für Fresenius im Oktober, da ein Urteil positiv ausgefallen war, wonach der Konzern die Akron-Übernahme wegen fehlerhafter Medikamententests kippen darf. Noch steht hier aber die Berufung aus.

Langfristiger Trend

Im langfristigen Chartbild (unten) befindet sich die Fresenius-Aktie an der Unterseite des Aufwärtstrendkanals, der aktuell zwischen 52 und 83 Euro beschrieben werden kann. Hier könnte die in den drei Wochen zuvor deutlich gefallene Aktie einen Boden bilden und eine Trendwende vollziehen. Anzeichen dafür gibt es seit dem Tief in dieser Woche bei 53,68 Euro. Die Erholung würde sich über 59 Euro festigen, wo sich das vorherige Jahrestief befand. Dagegen sollte ein neues Tief vermieden werden, so könnte der risikobegrenzende Stoppkurs relativ eng unter dem bisherigen platziert werden.

Fresenius (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Fresenius (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 58,96 // 61,66 // 71,36 // 83,00
Unterstützungen: 53,68 // 52,76 // 52,00 // 51,01
Strategie für steigende Kurse
WKN: DT5ZWY Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,73 – 1,74 Euro Emittent: Deutsche Bank
Basispreis: 37,4975 Euro Basiswert: Fresenius
KO-Schwelle: 37,4975 Euro akt. Kurs Basiswert: 54,69 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 4,26 Euro
Hebel: 3,2 Kurschance: + 145 Prozent
Quelle: Deutsche Bank

Mit einem Open End Turbo Long (WKN DT5ZWY) könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Fresenius-Aktie ausgehen, überproportional daran profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 33,3. Der Einstieg in die spekulative Idee bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könnte hier im Basiswert bei 51,90 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,45 Euro. Ein Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 80 Euro ergeben. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt 8,8 zu 1.



Trends-Update: Dialog Semiconductor

Unsere vor einer Woche vorgestellte Long-Idee, mit der WKN MF6XK8 auf eine steigende Dialog-Aktie zu setzen, befindet sich am Vorstellungskurs. Der Mini Future Long notiert zur Stunde zum Geldkurs von 0,96 Euro. Nach einem Anstieg bis 25,44 Euro bewegte sich die Aktie in den letzten Tagen zur Seite, was sich als Konsolidierung des Ausbruchs auf der Oberseite des Trendkanals darstellen und demnächst in eine dynamische Aufwärtsbewegung übergehen könnte. Wer in der Erwartung einer steigenden Dialog-Aktie in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzende Stoppkurs im Basiswert auf 22,90 Euro anheben, wodurch die Position näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann. Im Mini Future Long ergibt sich ein neuer Stoppkurs von 0,79 Euro. Das weitere Chance-Risiko-Verhältnis der spekulativen Idee beträgt 5 zu 1.

Dialog Semiconductor (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 25,44 // 28,29 // 30,60 // 36,08
Unterstützungen: 23,73 // 22,28 // 18,70 // 18,36
http://www.boerse-daily.de/boersen-nachrichten/trends-145-prozent-chance-mit-fresenius
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Ingmar Königshofen

Ingmar Königshofen Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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