DAX ®13.146,74+0,58%TecDAX ®3.026,17-0,06%Dow Jones27.911,30+0,11%NASDAQ 1008.402,61+0,58%
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5 Themen, dia am Mittwoch für Anleger wichtig sind

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Eine überraschend schlechte Stimmung in der US-Industrie hatte die Investoren gestern aus dem Markt getrieben. Zum Handelsstart am Mittwoch wird der DAX +0,58% immerhin nicht viel tiefer erwartet. Vor Xetra-Start zeigt der Leitindex einen kleinen Abschlag von 0,2 Prozent auf 12.242 Punkte. Der Euro hat sich auf 1,0925 Dollar erholt, die Feinunze Gold kostete zuletzt 1.476 Dollar.

Es sei offensichtlich, dass der US-chinesische Handelsstreit bereits großen Schaden angerichtet habe, schrieb Analyst David Madden vom Broker CMC Markets UK. Fundamental sehr schwer wiege auch, dass die Geschäfte in der deutschen Industrie so schlecht laufen wie zuletzt während der weltweiten Finanzkrise 2009, merkte Martin Utschneider, charttechnischer Analyst bei der Privatbank Donner & Reuschel, an. Das Bild des DAX spiegele weiter die aktuell latenten Risiken wie Brexit, US-Handelszölle und globale Rezessionsgefahr wider. - Was heute die Kurse bewegen könnte.

Vorgaben aus den USA

Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben die Anleger am Dienstag verschreckt und die Wall Street klar im Minus schließen lassen. Der Dow Jones Industrial +0,11%, der im frühen Handel noch die vielbeachtete Marke von 27.000 Punkten überstiegen hatte, fiel in der Folgezeit auf den tiefsten Stand seit Anfang September. Letztlich verlor das Börsenbarometer 1,3 Prozent auf 26.573 Punkte und endete damit fast auf seinem Tagestief.

Vorgaben aus Fernost

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Sog einer schwächeren Verfassung an der Wall Street ebenfalls nachgegeben. Konjunktursorgen bleiben dabei nach enttäuschenden Daten aus den USA bestimmend. Dort war der ISM-Einkaufsmanagerindex als vielbeachteter Indikator für die Stimmung in der Industrie am Vortag auf den tiefsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2009 gefallen.

Der japanische Nikkei-225 -0,08% ging 0,5 Prozent tiefer bei 21.778 Punkten über aus dem Handel. In China pausierte der Handel nach dem 70. Gründungstag weiter. Das internationale Interesse galt hier vor allem der Situation in Hongkong, wo nun wieder gehandelt wurde, während die Protestwellen weiter schwappen. Die Situation zwischen der Polizei und den Demonstranten war am Vortag eskaliert. Der Hangseng gab zuletzt moderat um 0,2 Prozent auf 26.047 Punkte nach.

Konjunkturdaten

Zur Wochenmitte bleibt es an der Konjunkturfront recht ruhig. Um 10 Uhr wird das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlicht. Möglicherweise werden die Experten ihre Frühjahrsprognose, die noch von 0,8 Prozent Wachstum in diesem Jahr ausging, senken.

Am Nachmittag um 14.15 Uhr stehen mit dem ADP-Bericht zur Beschäftigung im privaten US-Gewerbe im September neue Konjunkturdaten auf der Agenda. Sie gelten als ein Indikator für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht, der an diesem Freitag ansteht und der konjunkturelle Datenhöhepunkt der Woche sein dürfte. Vor diesen Zahlen könnten Anleger also in der Reserve bleiben. 

Unternehmens-News

Aktien von Autoherstellern stehen im Blick nach US-Absatzzahlen. Die Erfolgsserie von Volkswagen +1,41% auf dem US-Markt ist vorerst beendet - die Wolfsburger erlitten dort einen Absatzeinbruch. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate reagierten die Volkswagen-Vorzüge allerdings kaum.

Der Finanzierungsdienstleister Grenke +1,30% erhöhte die Prognose für das Neugeschäft im Kernsegment Leasing nach einem starken dritten Quartal. Vorbörslich ging es auf Tradegate um mehr als 4 Prozent hoch.

Mainfirst stufte die Aktien des Kunststoffherstellers Covestro -0,31% und des Schmierstoffproduzenten Fuchs Petrolub +0,65% jeweils auf "Underperform" ab. Beide Papiere reagierten darauf mit vorbörslichen Abschlägen.

Brexit-News

Der britische Premierminister Boris Johnson hält am Mittag gegen 12.40 Uhr deutscher Zeit seine Rede zum Abschluss des Parteitags der Konservativen in Manchester. Im Brexit-Streit um die künftige Grenze zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland fordert der britische Premierminister Boris Johnson nach einem Bericht des Telegraph weitgehende Zugeständnisse aus Brüssel.

Mit Material von dpa-AFX

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