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5 Themen, die am Dienstag für Anleger wichtig sind

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Dax +0,86% dürfte sich auch am Dienstag zunächst schwertun. Die sich häufenden konjunkturellen und geopolitischen Krisen stimmen die Investoren immer vorsichtiger. Vorbörslich notiert der deutsche Leitindex bei einem leichten Minus von 0,31 Prozent auf 11.643 Punkten.

Die 200-Tage-Linie als Indikator für den längerfristigen Trend, die derzeit bei 11.645 Punkten verläuft, gerät damit wieder in den Fokus. An dieser Linie hatte sich das Börsenbarometer in den vergangenen Tagen immer wieder gefangen.

Vorgaben aus den USA

An der Wall Street müssen die Anleger am Montag einen neuen Rücksetzer verkraften. Angesichts einer sich zuspitzenden Protestwelle in Hongkong zogen es die Anleger vor, sichere Häfen aufzusuchen.

Der Dow Jones Industrial +1,22% weitete sein Minus bis zum Schluss auf 1,49 Prozent und 25.896 Punkte aus, weil sich Investoren wieder verstärkt Sorgen um die Weltwirtschaft machen. Der marktbreite S&P 500 ±0,00% fiel um 1,23 Prozent auf 2.883 Zähler und der technologielastige Nasdaq 100 +1,07% sank um 1,11 Prozent auf 7.562 Punkte.

Vorgaben aus Asien

Asiens wichtigste Börsenplätze haben am Dienstag Verluste erlitten. Abgaben an den US-Märkten am Vortag belasteten ebenso wie die anhaltenden Proteste in Hongkong sowie der nach wie vor ungelöste Handelskonflikt zwischen China und den USA. Die Regierung von Singapur hat zudem ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf nahezu null gesenkt.

Angesichts des ungelösten Handelsstreits zwischen den USA und China ebbten die Sorgen vor weltweiten konjunkturellen Auswirkungen nicht ab. Am japanischen Aktienmarkt sorgte außerdem die Stärke des Yen für Zurückhaltung, was exportorientierte Werte aus den Bereichen Auto und Elektro belastete. Der Nikkei 225 fiel um 1,11 Prozent auf 20.455 Punkte.

An den chinesischen Festlandbörsen gab der CSI 300 kurz vor Handelsschluss um 0,83 Prozent auf 3.668 Punkte nach. Der Hongkonger Hang-Seng-Index +1,03% rutschte noch stärker ab und büßte 1,75 auf 25.374 Punkte ein.

Inflation zieht leicht an

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juli wie von Experten erwartet gestiegen. Das allgemeine Preisniveau erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Damit bestätigte die Behörde wie von Analysten erwartet eine erste Schätzung. Im Vormonat waren die Lebenshaltungskosten noch um 1,6 Prozent gestiegen. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Juli um 0,5 Prozent und damit ebenfalls wie erwartet.

Die Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den Euroraum insgesamt mittelfristig eine Jahresteuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Dauerhaft niedrige oder auf breiter Front sinkende Preise können Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

Henkel wird nach Prognosesenkung abgestraft

Der Konsumgüterkonzern Henkel +1,05% wird für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer. So erwartet das Unternehmen keine Belebung der industriellen Nachfrage mehr, teilte Henkel bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal mit. Zudem entwickele sich das Geschäft mit Haar- und Hautpflege enttäuschend. Die Aktien fielen im vorbörslichen Handel um knapp acht Prozent.

Henkel erwartet nun für 2019 ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von im günstigsten Fall zwei Prozent. Dabei sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet. Im schlechtesten Fall dürften die Entwicklung stagnieren. Der Konzern war zuvor von einem Plus von zwei bis 4 Prozent ausgegangen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte nun im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sinken, was im ungünstigsten Fall ebenfalls mehr ist als erwartet. Die Prognose für die bereinigte Umsatzrendite bekräftigte Henkel.

Im zweiten Quartal stagnierte der Umsatz bei 5,1 Milliarden Euro, organisch musste das Unternehmen einen Rückgang von 0,4 Prozent hinnehmen. Das bereinigte operative Ergebnis sank von 926 Millionen Euro auf 846 Millionen Euro und fiel schlechter aus als von Analysten erwartet.

Ceconomy verringert Verluste

Der Elektronikhändler Ceconomy +0,83% hat seinen Nettoverlust im dritten Quartal reduziert. In den drei Monaten bis Ende Juni verbesserte sich der Fehlbetrag im fortgeführten Geschäft von 104 Millionen auf 48 Millionen Euro.

Dabei wirkte sich auch der Verkauf der restlichen Anteile am Handelskonzern Metro positiv aus, hieß es. Im Vorjahr hatten hohe Abschreibungen auf die Metro-Beteiligung noch zusätzlich belastet. Nach neun Monaten kann der Konzern in die Gewinnzone zurückkehren.

Im Tagesgeschäft musste die frühere Metro-Tochter wegen des laufenden Konzernumbaus aber noch Rückgänge verkraften. Der operative Verlust verschlechterte sich in den Monaten April bis Juni deutlich und betrug 126 Millionen Euro, nach einem Minus von 30 Millionen Euro im Vorjahr. Die Kosten für das Sparprogramm bezifferte Ceconomy auf 80 Millionen Euro.

Bereinigt lag der Fehlbetrag bei 45 Millionen Euro und fiel etwas höher aus, als von Analysten prognostiziert. Das Unternehmen führte neben dem scharfen Wettbewerb, dem Ceconomy mit Marketingaktionen begegnete, auch eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr an. Der Umsatz stagnierte bei 4,6 Milliarden Euro. Die Jahresprognose wurde bekräftigt.

Mit Material von dpaAFX.



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