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6 Faktoren, die heute für Anleger wichtig sind

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Donald Trump hält eine Einigung mit China ungeachtet der jüngsten Eskalation im Handelsstreit nach wie vor für möglich. "Wenn sie einen Deal machen wollen, dann ist das absolut möglich", erklärte der US-Präsident. Das lässt die Börsianer etwas entspannt durchatmen. Am deutschen Aktienmarkt zeigt sich im frühen Handel eine freundliche Tendenz: Der Dax +0,34% dürfte wieder über der Marke von 12.000 Punkten notieren. Vor Xetra-Handelsbeginn ging es um 0,4 Prozent hoch auf 12.036 Punkte.

"Die Frage ist, wie lange der Mut der Anleger noch anhält und sie in diesen unsicheren Zeiten den Aktien die Treue halten", sagte Analyst Milan Cutkovic von AxiTrader. Die Seitenlinie scheine deshalb für den Moment der geeignete Platz an der Börse, um dem politischen Treiben ohne viel Risiko im Portfolio zuzuschauen. Was heute von Anlegern beachtet werden sollte:

Vorgaben aus den USA

Die Anleger an der Wall Street haben am Dienstag erste Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den USA und China honoriert. Der Dow Jones Industrial +0,17% schloss 0,8 Prozent höher bei 25.532 Punkten, hatte im Verlauf zeitweise aber auch schon fast anderthalb Prozent im Plus notiert. Am Montag hatte der Zollstreit den Dow um fast zweieinhalb Prozent ins Minus gedrückt. Der breit gefasste S&P 500 +0,54% stieg am Dienstag um 0,8 Prozent auf 2.834 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 +0,19% gewann 1,1 Prozent auf 7.401 Punkte.

Vorgaben aus Fernost

Asiens wichtigste Börsen haben sich am Mittwoch teils deutlich von ihren jüngsten Verlusten erholt. In China zog der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten an den dortigen Festlandbörsen zuletzt um rund 2,5 Prozent an. Der Hang Seng -0,95% in Hongkong gewann kurz vor Handelsschluss rund ein Prozent. Der japanische Nikkei 225 schloss um 0,6 Prozent erholt bei 21.188 Zähler.

Quartalszahlen

Die Berichtssaison setzt sich hierzulande fort mit Zahlen von RWE +1,97% aus dem Dax sowie Aurubis +3,68%, Salzgitter +4,59%, United Internet +1,24%, 1&1 Drillisch +0,56% und Cancom -4,17% aus den hinteren Reihen. Am Vorabend hatte bereits Leoni +0,30% die Quartalsbilanz veröffentlicht.

Die Aktien von RWE gewannen vorbörslich auf Tradegate fast zwei Prozent zum Xetra-Schluss. Ein Händler sprach von einem sehr soliden ersten Quartal des Versorgers, das besser gewesen sei als erwartet. Der gute Jahresstart unterstreiche die Kursstärke. Die Papiere von Konkurrent E.on +0,86% gaben indes stärker nach als die heute abgezogene Dividende, was an einer Abstufung durch Goldman Sachs von "Buy" auf "Neutral" liegen dürfte.

Folgende Unternehmen berichten heute ebenfalls über ihre Geschäftsergebnisse: Cropenergies, Deutsche Euroshop, Borussia Dortmund, MLP, MVV Energie, TUI, Credit Agricole, ABN Amro, Shop Apotheke, Raiffeisen Bank International (RBI), Mayr-Melnhof, Bouygues, Alibaba und Cisco Systems.

Interessenten für Commerzbank

Nach der gescheiterten Übernahme der Commerzbank +1,67% durch die Deutsche Bank +1,19% bringen sich wieder die ursprünglich ebenfalls als Interessenten gehandelten Institute in Stellung. Sowohl die italienische Unicredit als auch die niederländische ING +0,21% hätten Berater mit der Prüfung eines möglichen Kaufangebots beauftragt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Unicredit war zuvor schon in anderen Medienberichten ins Spiel gebracht worden. Allerdings dementierten die Italiener am Dienstagabend nach Aufforderung der Börsenaufsicht die dort behauptete Mandatierung von Banken für die Übernahme. Man sei voll fokussiert auf den Transformationsplan 2019, hieß es. Die CoBank-Aktie notiert vorbörslich im Plus.

Konjunkturdaten

Chinas Wirtschaft hat zum Auftakt des zweiten Quartals und damit bereits vor der Verschärfung des Handelsstreits mit den USA in einigen wichtigen Bereichen an Fahrt verloren. Im April ging das Wachstumstempo beim Einzelhandelsumsatz, der Industrieproduktion und den Investitionen in Sachanlagen zurück - bei allen drei Werten wurden zudem die Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten enttäuscht.

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist unterdessen im ersten Quartal mit plus 0,7 Prozent so ausgefallen wie von Volkswirten erwartet. Um 11 Uhr folgt noch das BIP für die Euro-Zone. Aus den USA kommen um 14.30 die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen. Diese Zahlen stehen im Fokus, basiert doch ein Großteil des Wachstums auf dem privaten Konsum. Um 15.15 Uhr werden die Zahlen zur Industrieproduktion bekanntgegeben, um 16 Uhr folgt der NAHB-Index der Hausbaufirmen. Die Zahlen zu den US-Öllagervorräten werden um 16.30 Uhr veröffentlicht.

Hauptversammlungen

Heute ist vielerorts das große Reisen angesagt: Eine ganze Reihe von Unternehmen lädt ihre Anteilseigner zur Hauptversammlung - unter anderem Deutsche Post, SAP, Aixtron, Compugroup Medical, Elmos, Encavis, Klöckner, Rational, RIB Software und Takkt.

Mit Material von dpa-AFX


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