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Abgeltungsteuer: Sparern droht neues Unheil

| Quelle: HANDELSBLATT ONLINE_RS | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Steuerzahler dürften enttäuscht sein: Von den Steuersenkungsplänen, mit denen CDU und CSU vor der Bundestagswahl geworben hatten, ist nach den Sondierungsgesprächen über eine mögliche Koalition mit der SPD wenig übrig geblieben. Ein Satz in dem 28-seitigen Papier zu den Ergebnissen der Gespräche lässt sogar deutliche Steuererhöhungen befürchten – und das ausgerechnet für Sparer. Wörtlich heißt es da: „Die AbgeltungEunsteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen Informationsaustausches abgeschafft.“ Aktuell sind die Zinserträge zwar ohnehin gering, doch dann käme bei vielen Anlegern noch weniger an. Seit 2009 werden auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Gewinne aus Aktienverkäufen pauschal 25 Prozent Abgeltungsteuer fällig. Zuvor wurden solche Einkünfte noch mit dem persönlichen Einkommensteuersatz belegt. Nur für Gewinne aus Aktienverkäufen galt eine Spekulationsfrist: Wer die Wertpapiere mindestens ein Jahr hielt, musste auf die Gewinne keine Steuern zahlen. Damals befürchtete die Politik, dass Anleger Kapital aus Deutschland abziehen könnten, wenn die steuerliche Belastung im Vergleich zum Ausland zu hoch wäre. Inzwischen haben viele Staaten jedoch einen automatischen Austausch von Steuerdaten vereinbart. Damit ist es schwieriger geworden, Kapitaleinkünfte im Ausland zu verstecken. Die Grundlage für die Abgeltungsteuer sei deshalb entfallen, heißt es nicht nur bei der SPD schon länger, sondern auch in Teilen der Union. Warum dieses Argument nur für Zinsen aber nicht für andere Kapitelerträge gelten soll, bleibt dabei unklar. Bei Finanzexperten herrschte deshalb am Freitag auch Uneinigkeit, ...
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