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Aktien Asien: Uneinheitlich - TSMC mit besser als erwartetem Nettogewinn

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die fernöstlichen Börsen haben sich am Donnerstag erneut uneinheitlich entwickelt. Gewinnen in Japan und Hongkong standen Verluste an den chinesischen Festlandsbörsen gegenüber. An den sonstigen größeren Handelsplätzen kam es zu eher überschaubaren Veränderungen.

Wie schon am Vortag hätten die Börse in Tokio und einige andere Marktplätze mit steigenden Kursen von der leicht positiven Tendenz an der Wall Street profitiert, merkte Marktanalyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an. Die vergleichsweise deutlichen Abgaben am volatilen chinesischen Festlandsaktienmarkt begründete Hally indes mit wachsender Vorsicht. Die stark gestiegenen Bewertungen sorgten dafür, dass Anleger zunehmend Gewinne realisierten. Hinzu komme eine gewisse Zurückhaltung wegen der Restriktionen in Teilen Chinas angesichts neuer Corona-Fälle.

Verluste verzeichnete auch die Börse in Taiwan. Hier belasteten die Abgaben des Schwergewichts Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Der Halbleiterhersteller hatte eigentlich einen besser als von Analysten erwartet ausgefallenem Nettogewinn für das abgelaufene Quartal berichtet. Nach anfänglichen Zuwächsen setzten jedoch Gewinnmitnahmen ein und die Aktie verlor 2,8 Prozent. Seit Anfang des vergangenen Jahres sind TSCM um rund 70 Prozent gestiegen.

Dagegen hielt sich der südkoreanische Kospi-Index auf seinem hohen Niveau. "Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen in vielen Abnehmerländern profitiert der exportorientierte Aktienmarkt Südkoreas von der anhaltend hohen Nachfrage aus dem Ausland", hieß es dazu in einem Kommentar der Postbank. "Im weiteren Jahresverlauf sollten der wieder erstarkende globale Konjunkturzyklus und weltweit zunehmende Investitionen für zusätzlichen Antrieb sorgen."

Der japanische Leitindex Nikkei 225 -1,18% rückte um 0,85 Prozent auf 28 698,26 Punkte vor. Der CSI-300-Index , der die Entwicklung an den chinesischen Festlandsbörsen widerspiegelt, fiel dagegen um 1,93 Prozent auf 5470,46 Punkte. Der Hang-Seng-Index -0,16% in der Sonderverwaltungszone Hongkong zog im späten Handel um 0,77 Prozent auf 28 451,84 Zähler an./mf/jha/


Quelle: dpa-AFX
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