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Aktien Asien: Weiter keine Euphorie über Trump-Kim-Gipfel - Geldpolitik im Fokus

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - An Asiens wichtigsten Börsen ist die Euphorie auch einen Tag nach dem historischen Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ausgeblieben. Die Anleger warteten zur Wochenmitte auf Nachrichten der großen Notenbanken. Während der japanische Markt moderat von einem schwächelnden Yen profitierte, ging es an Chinas Handelsplätzen nach dem freundlichen Vortag etwas bergab. In Südkorea fand wegen eines Feiertags kein Aktienhandel statt.

An den Finanzmärkten wird am Mittwoch fest mit einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Schwieriger sei die Frage, ob Amerikas Währungshüter es für das laufende Jahr bei insgesamt drei Zinsanhebungen beließen, sagte ein Ökonom. Bei der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag zeichnet sich derweil eine richtungsweisende Debatte über ihr billionenschweres Wertpapierkaufprogramm ab, und am Freitag entscheiden die Mitglieder der japanischen Notenbank über ihre weitere Geldpolitik.

Japans Leitindex Nikkei 225 verlor am Mittwoch 0,38 Prozent auf 22 966,38 Punkte und knüpfte damit an seinen jüngsten, moderaten Aufwärtstrend an. Ihm half die anhaltende Schwäche des Yen gegenüber dem US-Dollar, welche Exporte aus Japan in die USA tendenziell begünstigt.

Dagegen sank der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom chinesischen Festland um 0,80 Prozent auf 3795,17 Punkte. Am Dienstag hatte das Börsenbarometer noch kräftig zugelegt. Für den vortags moderat gestiegenen Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ging es um 0,63 Prozent auf 30 905,95 Zähler bergab.

Größter Verlierer im CSI 300 war am Mittwoch ZTE: Die Aktien des chinesischen Telekommunikationskonzerns sackten um die dort maximal möglichen 10 Prozent ab, nachdem ZTE zugestimmt hatte, zur Beilegung eines Streits mit den USA wegen illegaler Geschäfte mit dem Iran und Nordkorea mindestens eine Milliarde US-Dollar an Strafen zu zahlen./gl/fba


Quelle: dpa-AFX
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