DAX ®12.760,75-0,11%TecDAX ®2.278,63+0,13%Dow Jones21.413,73+0,02%NASDAQ 1005.772,53-0,17%
finanztreff.de
Werbung

Aktien Europa: Anleger halten sich vor Wahl in Frankreich zurück

| Quelle: dpa-AFX
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Positiven Konjunkturdaten zum Trotz haben die meisten Börsen Europas am Freitag moderat nachgegeben. Die Unsicherheit über den Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen sorge vor dem Wochenende für Zurückhaltung und Vorsicht, sagten Börsianer.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte am Vormittag 0,36 Prozent auf 3427,60 Punkte ein und steuert damit in der durch Ostern verkürzten Handelswoche auf einen kleinen Wochenverlust von 0,6 Prozent zu. Der CAC-40 in Paris verlor zuletzt 0,68 Prozent auf 5043,23 Punkte. Der rohstofflastige britische FTSE 100 legte in London hingegen um 0,17 Prozent auf 7130,45 Zähler zu und profitierte vor allem von Gewinnen der Minenwerte. Im Wochenverlauf bedeutet dies aber dennoch ein Minus von 2,7 Prozent für den "Footsie", das vor allem den am Dienstag angekündigten Neuwahlen in Großbritannien geschuldet ist.

Aktuellen Einkaufsmanagerindex-Daten vom Marktforschungsunternehmen IHS Markit zufolge hellte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone überraschend weiter auf. Sie erreichte im April den höchsten Wert seit sechs Jahren, wozu vor allem Frankreich beitrug. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Die Bergbaubranche war dank steigender Preise, etwa für Aluminium oder Kupfer, Favorit unter den 19 Subindizes des Stoxx Europe 600 mit plus 1,60 Prozent. Aktien von Immobilienunternehmen hingegen bildeten das Schlusslicht. Diese Branche verlor 0,7 Prozent.

Im EuroStoxx ragten nach Umsatzzahlen für das erste Quartal die Anteilsscheine von Danone am Index-Ende heraus, wo sie 2,21 Prozent einbüßten. Ein schwaches Marktumfeld für Milchprodukte bremst weiterhin das Wachstum des französischen Joghurtherstellers. Sie waren auch Schlusslicht im CAC 40 , während dort die Papiere von Accor mit plus 1,25 Prozent zu den Spitzenwerten zählten. Die Hotelkette hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres stark von Übernahmen profitiert.

Philips Lighting rückten an der Euronext-Börse nach Zahlen um 2,80 Prozent vor. Der Leuchtmittelhersteller sieht sich trotz eines erneuten Umsatzrückgangs im ersten Quartal auf Kurs zu mehr Gewinn.

Der britische Konsumgüter-Konzern Reckitt Benckiser steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal nur dank des schwachen Pfunds kräftig. Das enttäuschte die Anleger. Die Papiere sanken im "Footsie" um 1,22 Prozent. BHP Billiton stiegen in London zugleich um 1,45 Prozent. Der weltgrößte Bergbaukonzern gerät laut einem Pressebericht wegen seiner Ölsparte immer stärker unter Druck. Nachdem der Hedgefonds Elliott den Konzern zur Abspaltung seines Ölgeschäfts in den USA aufgefordert hatte, plädieren jetzt vier weitere Großaktionäre für die Trennung von der gesamten Ölsparte, wie die "Financial Times" berichtete./ck/fbr


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , ,
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
DL9VRW CAC 40 WaveUnlimited L 4544.7386 (DBK) 7,285
DM1YL2 CAC 40 WaveUnlimited S 5999.3286 (DBK) 7,004

CAC 40

BNP 5.261,52 -0,06%
PKT 16:14:16 -3,00

zum Kursportrait
Im Artikel erwähnt...
FTSE100
E-STOXX 50®
Stoxx Europe 50
Werbung
Werbung
Werbung
Jetzt Wünsche erfüllen mit dem PrivatKredit der Degussa Bank. |Top Baufinanzierung bei der Degussa Bank |Das ATB Tagesgeldkonto - Transparenz für Ihr Geld
Bid & Ask Newsletter kostenlos lesen!
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen

Webinare "Best-of Investing & Trading"

In drei spannenden Webinaren geben wir
einen Einblick in die aktuellen Depots erfolgreicher Wall Street Investoren: von Ackman über Buffett bis zu Tom Russo. Seien Sie gespannt, was Sie von den Größten der Branche lernen können.

Jetzt kostenlos Mitglied werden
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Verbraucherschützer wollen bei Elektrogeräten und Autos eine längere Herstellergarantie durchsetzen. Das würde sich natürlich auf den Preis niederschlagen. Würden Sie das trotzdem befürworten?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen