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Aktien Europa: Erneute Verluste - Corona-Sorgen halten an

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Freitag erneut Verluste verzeichnet. Sie litten weiter unter den anhaltenden Sorgen um steigende Corona-Infektionszahlen sowie deren mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Der EuroStoxx 50 -0,84% markierte im Vormittagshandel erneut ein Tief seit Mitte Juni. Gegen Mittag notierte der Leitindex der Eurozone 1,10 Prozent im Minus bei 3124,86 Punkten. Auf Wochensicht steuert er damit auf einen Verlust von knapp fünf Prozent zu. Für den französischen Cac 40 -0,53% ging es zuletzt um 1,25 Prozent auf 4703,01 Punkte nach unten. Der britische FTSE 100 verlor indes nur 0,32 Prozent auf 5803,97 Zähler.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 -0,55% hielt sich der Branchensubindex der Versorger noch am besten, er gewann 0,35 Prozent. Als Kursstütze erwiesen sich neben der defensiven Widerstandsfähigkeit der Branche Nachrichten aus Frankreich.

Im Tauziehen um die Übernahme des Abfallentsorgers Suez -1,30% will Konkurrent Veolia Environment +0,18% nachbessern. Demnach werde der Energiekonzern Engie -1,63% eine verbesserte Offerte für seinen Suez-Anteil erhalten, sagte Veolia-Chef Antoine Frerot während eines Pressegesprächs in Paris. Um Suez zu kaufen, würde Veolia auch eine kleinere Kapitalerhöhung erwägen. Während sich Suez-Titel um gut dreieinhalb Prozent verteuerten, ging es für Veolia und Engie um knapp ein beziehungsweise fast ein halbes Prozent hoch.

Indes verlor der Index der konjunkturabhängigen Autoindustrie als Branchenschlusslicht zwei Prozent. Für den Index der Freizeit- und Reisebranche, die besonders von einer Zuspitzung der Corona-Pandemie betroffen ist, ging es um über anderthalb Prozent bergab.

In Zürich büßten die Aktien von Julius Bär ±0,000% gut zwei Prozent ein. Im Rechtsstreit um verschollene DDR-Vermögen hat die Bank auch vor dem Schweizer Bundesgericht den Kürzeren gezogen. Die Bank wurde nun endgültig zu einer Zahlung von rund 150 Millionen Franken verurteilt. Der Betrag ist allerdings durch eine Rückstellung gedeckt./gl/men


Quelle: dpa-AFX
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