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Aktien Europa: Mauer Technologiesektor belastet weiterhin

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Schwäche im Technologiesektor hat die europäischen Börsen auch am Dienstag belastet. Die Sorgen vor hohen Bewertungen und steigenden Zinsen spielen dabei die entscheidende Rolle. Für den EuroStoxx 50 -0,95% als Leitindex der Eurozone ging es am Vormittag um 1,00 Prozent auf 3662,82 Punkte nach unten. Der französische Cac 40 -0,82% verlor 0,35 Prozent auf 5747,47 Punkte und auch der britische FTSE 100 stand 0,26 Prozent tiefer auf 6594,88 Punkten.

Am Vortag hatte auch die technologielastige Nasdaq-Börse in New York hohe Verluste verbucht. Marktstratege Michael McCarthy von CMC Markets hält allerdings weniger das schon seit längerem immens hohe Bewertungsniveau für das Problem als vielmehr den Zinsanstieg. Es finde ein Umdenken statt: Aktien von Unternehmen mit hoher Schuldenlast oder langfristige Wachstumswetten ohne positive Ergebnisse sind ihm zufolge besonders verwundbar.

Im EuroStoxx waren die Aktien des Zahlungsabwicklers Adyen +3,29% mit minus achteinhalb Prozent und der Internet-Beteiligungsgesellschaft Prosus -2,90% mit minus vier Prozent abermals die größten Verlierer. Sehr schwach waren auch die Anteile des Chipindustrie-Ausrüsters ASML +0,03% mit minus 3,4 Prozent. Der europäische Technologiesektor rutschte als schwächster der Stoxx-600-Übersicht um 2,9 Prozent ab.

Einige Reise- und Freizeitwerte profitierten dagegen weiter von den sich abzeichnenden Lockdown-Lockerungen in der Pandemie. Top-Wert im EuroStoxx waren die Titel des Buchungssystem-Anbieters Amadeus IT -1,42% mit plus 6,8 Prozent. Airbus ±0,00% rückten um 3,8 Prozent vor. Die Analysten von JPMorgan sind optimistischer für die Luftverkehrserholung.

Stärkster Sektor waren die Banken +1,02% mit plus 0,6 Prozent. Die in London notierten Aktien der HSBC +1,20% trugen dazu allerdings nicht bei. Sie verloren nach Quartalszahlen knapp ein Prozent. Der Nettozinsertrag und die harte Kernkapitalquote seien besser als am Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Raul Sinha von JPMorgan. 2021 dürfte aber ein Übergangsjahr werden. Seit Anfang Dezember kommen die Papiere über das Kursniveau von 430 Pence nicht mehr hinaus./ajx/stk


Quelle: dpa-AFX
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