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Aktien Europa: Weiter freundlich - Etwas Hoffnung im Handelskonflikt

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit Mühe an die zu Wochenbeginn erzielten Kursgewinne angeknüpft. Die wichtigsten Indizes bewegten sich nur wenig, wenngleich es vor allem in London zu teils deutlichen Kursbewegungen bei Einzelwerten kam.

Der EuroStoxx 50 -0,23% stieg zuletzt um 0,19 Prozent auf 3606,78 Punkte. Der französische Cac 40 -0,35% bewegte sich mit plus 0,03 Prozent auf 5649,84 Punkte kaum vom Fleck, während der britische FTSE 100 ("Footsie") 0,42 Prozent auf 7193,92 Punkte gewann.

"Positive Aussagen sowohl aus China als auch aus den USA haben die Sorgen um eine Behinderung des globalen Handels etwas gemildert", schrieb Marktstratege Michael McCarthy vom Broker CMC. Allerdings sei den Investoren klar, dass es bis zu einem umfassenden Handelsabkommen zwischen beiden weltgrößten Volkswirtschaften monatelange Verhandlungen brauche.

In London steht derweil Premierminister Boris Johnson unter Zeitdruck. Er muss das Gesetz zur Ratifizierung des Brexit-Vertrags im Eiltempo durch das Parlament peitschen. Das Unterhaus berät im Verlauf des Tages in zweiter Lesung über das Gesetz. Johnson will Großbritannien weiterhin Ende des Monats aus der EU führen - geregelt oder ungeregelt.

Einsamer Spitzenreiter im "Footsie" waren die Anteilsscheine von Just Eat +0,78%, die um gut 24 Prozent auf 733 Pence in die Höhe schnellten. Der Internet- und Unterhaltungskonzern Prosus +1,71% will den britischen Essenslieferdienst übernehmen und bietet 710 Pence je Aktie.

Eigentlich will der niederländische Wettbewerber Takeaway.com +4,73% Just Eat zu 731 Pence für jede Just-Eat-Aktie übernehmen. Im Aktionärskreis von Takeaway.com aber wird die Offerte für Just Eat kritisch gesehen und als teuer erachtet, zumal Just Eat zuletzt schwache Quartalszahlen veröffentlicht hatte. Insofern reagierten die Anleger von Takeaway.com eher erleichtert auf die neue Offerte und die Anteilsscheine zogen in Amsterdam um mehr als 4 Prozent an. Die Prosus-Papiere reagierten derweil kaum und lagen zuletzt gut 0,6 im Plus.

Für die Aktien von Reckitt Benckiser +0,51% hingegen ging es um fast 2 Prozent nach unten. Der britische Konsumgüterkonzern senkte nach einem enttäuschenden dritten Quartal die Umsatzprognose erneut.

Am Footsie-Ende büßten die Anteilsscheine von Tui +0,61% nach einem skeptischen Analystenkommentar der US-Bank Morgan Stanley mehr als 6 Prozent ein. Die Experten rechnen mit einem schwachen und von Nachfrageunsicherheit geprägten Jahr 2020 des Reisekonzerns.

Enttäuschend verlief auch der erste Handelstag für die Aktien von M&G , die um fast 4 Prozent fielen. M&G umfasst das von Prudential -0,38% abgespaltene, britische Lebensversicherungs- und Vermögensmanagement-Geschäft. Die Anteilsscheine von Prudential selber lagen moderat im Plus.

Den ersten Platz im Schweizer Leitindex SMI +0,18% hatten die Papiere der UBS inne, die um gut 1,5 Prozent steigen. Die Handelskriege und die daraus folgenden Unsicherheiten für die Weltwirtschaft sowie die niedrigen Zinsen hatten dem Finanzinstitut zwar im dritten Quartal beim Gewinn stark zugesetzt. Experten hatten allerdings mit einem noch etwas stärkeren Einbruch gerechnet./la/jha/


Quelle: dpa-AFX
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