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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kommt nicht in Gang - 5G-Auktion im Fokus

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ohne frischen Schwung dürfte der Dax -0,17% am Donnerstag etwas weiter abbröckeln. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex fiel rund zwei Stunden vor Handelsbeginn um 0,17 Prozent auf 12 095 Punkte. Damit würde der Dax aber noch nicht wieder in seinen jüngst gebrochenen Abwärtstrend seit Anfang Mai zurückfallen.

"Bis zum G20-Treffen werden wir möglicherweise keine größeren Bewegungen an den Märkten mehr sehen", sagte Analyst David Madden vom Broker CMC. Dort könnten sich am Monatsende der US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi treffen und über den Handelskonflikt sprechen. Bis dahin dürften die Sorgen um den Handel wohl nicht nachlassen, sagte Madden.

Auch an den US-Börsen scheint nach der Rally in der Vorwoche die Luft wieder raus zu sein: Nach anfänglichen Gewinnen hatte der Dow Jones Index am Vortag kontinuierlich nachgegeben und den Rückfall unter die 26 000-Punkte-Marke am Ende nur haarscharf vermieden. An den fernöstlichen Börsen setzte sich die Tristesse am Donnerstag fort, die Kurse gaben dort überwiegend nach.

Im Fokus dürften am Donnerstag vor allem Telekomwerte stehen, nachdem die längste Auktion von deutschen Mobilfunkfrequenzen am Vorabend endlich beendet wurde. Die vier Provider - die Deutsche Telekom -0,18%, Vodafone +0,77%, Telefónica und Drillisch - bezahlen für die 5G-Frequenzblöcke insgesamt 6,55 Milliarden Euro und damit mehr als erwartet.

Börsianer sprachen von Erleichterung über das Ende. Sie mache sich vor allem bei 1&1 Drillisch -1,09% als neuem Mitspieler unter den Großen bemerkbar, dessen Aktien im Laufe der Auktion besonders gelitten hätten. Vorbörslich kletterten sie nun um 9,5 Prozent, dicht gefolgt von den Papieren der Mutter United Internet -0,39%. Noch immer sind aber die genauen Pläne von Drillisch unklar, was früher oder später wieder zur Belastung werden könnte. Drillisch nutzt bisher die Antennen der Konkurrenz.

Aurubis sackten um 3 Prozent ab. Der Metallkonzern hat seinen Chef kurz vor dem geplanten Weggang freigestellt. Außerdem hat das MDax -0,40%-Unternehmen ein großes Investitionsprojekt abgeblasen.

Bei Hapag-Lloyd ±0,00% und Heidelberger Druck -0,69% könnten Abstufungen durch die Berenberg Bank und das Bankhauses Lampe Spuren hinterlassen. Die Papiere der Container-Reederei schütten zudem ihre Dividende aus. Siltronic profitierten etwas von einer gestrichenen Verkaufsempfehlung der Schweizer Bank UBS./ag/mis


Quelle: dpa-AFX
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