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Aktien New York: Dow Jones Industrial legt vor Ostern etwas zu

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (dpa-AFX) - An der Wall Street hat sich der Dow Jones Industrial +3,15% am Donnerstag vor Ostern etwas weiter nach oben gearbeitet. Der US-Leitindex lag zuletzt 0,45 Prozent im Plus bei 26 568,72 Punkten und profitierte damit von guten Unternehmensnachrichten. Mittlerweile bewegt sich das Börsenbarometer wieder auf dem Niveau von Oktober letzten Jahres. Im Laufe der verkürzten Karwoche ist der Dow damit bereits um rund 0,6 Prozent gestiegen.

Für den breit gefassten S&P 500 +2,58% ging es am Gründonnerstag um 0,17 Prozent auf 2905,32 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 +2,02% hingegen bewegte sich mit plus 0,03 Prozent auf 7683,22 Zähler kaum vom Fleck. Der technologielastigen Auswahlindex war zur Wochenmitte noch auf ein Rekordhoch gestiegen.

An der Dow-Spitze kletterten die Aktien von Travelers +4,47% um 2,63 Prozent nach oben. Der Schadenversicherer hatte mit seinem Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das gute Abschneiden sei vor allem dem Geschäft mit Personenversicherungen geschuldet, hieß es von der Investmentbank Goldman Sachs.

American Express +0,63% war zwar aufgrund hoher Ausgaben mit deutlich weniger Gewinn ins Geschäftsjahr gestartet. Allerdings hielt der Kreditkartenanbieter an seinem Gewinnziel für dieses Jahr fest, so dass die Papiere fast 2 Prozent gewannen.

Davon abgesehen richtete sich das Interesse am Markt auf zwei spektakuläre Börsengänge. So rissen sich Anleger beim Debüt von Pinterest regelrecht um die Aktien der Fotoplattform. Der erste Kurs lag mit 23,75 Dollar 25 Prozent über dem Ausgabepreis von 19 Dollar.

Auf noch deutlich größeres Anlegerinteresse traf der Videodienst Zoom -0,81%. Hier lag der Einstandskurs mit 65 Dollar rund 80 Prozent über dem Ausgabepreis. Damit schoss der Börsenwert des auf Videokonferenzen spezialisierten Start-ups zwischenzeitlich auf rund 16,7 Milliarden Dollar in die Höhe.

Für Begeisterungsstürme sorgte auch ein möglicher Durchbruch bei der Behandlung der sogenannten "Bubble Boy"-Krankheit. Der Kurs des Biotech-Unternehmens Mustang Bio schoss um 127 Prozent nach oben. Mustang ist Lizenznehmer einer vom St. Jude Children's Hospital in Memphis entwickelten Therapie. Von der Krankheit betroffene Kinder verfügen praktisch über kein Immunsystem, weshalb schon eigentlich harmlose Ansteckungen tödlich enden können./la/he


Quelle: dpa-AFX
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