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Aktien Osteuropa Schluss: Herbe Verluste - Börsen fest im Griff der Viruskrise

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Russland und Ungarn haben am Donnerstag ihre Talfahrt wieder aufgenommen. In Tschechien und Polen setzten die Aktienmärkte ihre heftige Verlustserie ungebrochen fort. Das bestimmende Thema an den Börsen Osteuropas und auch weltweit bleibt das Coronavirus. Nachdem sich die Ausbreitung in China etwas stabilisiert hat, rücken nun verstärkt Infektionen in Europa in den Fokus. Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise, die von China ausgegangen war, haben bereits seit Wochenbeginn für heftige Verwerfungen an den Aktienindizes weltweit geführt.

Der Moskauer Leitindex RTSI setzte nach einem Erholungsversuch am Mittwoch seine steile Talfahrt fort. Er sackte um 5,13 Prozent auf 1386,20 Punkte ab. Besonders schwach waren Aktien von Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche. Angesichts der zunehmenden Sorgen um die Weltwirtschaft sind die Ölpreise auf neuen Tiefständen seit mehr als einem Jahr angekommen. Beobachter sprachen von Anzeichen für eine Panik.

In Warschau brach der Wig-30 +0,68% um 4,02 Prozent auf 2145,34 Punkte ein. Der breiter gefasste WIG rutschte um 3,99 Prozent auf 51 318,69 Punkte ab. Beide gaben den nunmehr sechsten Handelstag in Folge nach.

Neben der Virus-Krise lieferten in Polen auch Konjunkturindikatoren negative Impulse. So trübte sich die Stimmung in der polnischen Wirtschaft im Februar ein. Zwar hatte sich die Stimmung im Einzelhandel leicht verbessert, doch in der Industrie, dem Dienstleistungssektor und unter den privaten Konsumenten trübte sie sich ein.

Die Bank Pekao legte Geschäftszahlen vor und meldete einen etwas mehr als fünfprozentigen Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Die Papiere verloren allerdings unterdurchschnittlich mit minus 1,97 Prozent und zählten damit unter den 20 wichtigsten Werten in Warschau sogar zu den drei stabilsten an diesem Tag. Einziger Kursgewinner im WIG-20 war die Aktie der MBank mit einem leichten Plus von 0,18 Prozent.

In Prag ging es ebenfalls den sechsten Handelstag am Stück abwärts. Der Leitindex PX fiel um 2,91 Prozent auf 1002,24 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,74 (Vortag: 1,32) Milliarden tschechischen Kronen.

Nur ein Wert im PX legte zu, und das war die Aktie des Textilunternehmens Pegas mit plus 0,64 Prozent. Die Liste der Kursverlierer wurde von den Prager Notierungen der österreichischen Bank Erste Group -4,26% angeführt. Sie gaben um 5,40 Prozent nach. Ebenfalls deutlich schwächer gingen mit minus 3,84 Prozent die Anteilsscheine des Fernseh- und Rundfunkbetreibers CETV -10,43% aus dem Handel.

In Budapest verlor der Bux 1,94 Prozent auf 42 679,40 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 14,3 (Vortag: 25,4) Milliarden ungarische Forint. Tags zuvor noch hatte sich der ungarische Leitindex leicht von seiner vorangegangenen Talfahrt erholt.

Unter den Schwergewichten im BUX büßten die Papiere der Magyar Telekom -3,145% 1,41 Prozent ein. Die Titel der OTP Bank -7,93% verbilligten sich um 1,51 Prozent und die Anteile der Mineralölgesellschaft MOL fielen um 2,46 Prozent./rai/APA/ck/jha/


Quelle: dpa-AFX
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