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Aktien Osteuropa Schluss: Kaum bewegt vor US-Zinsentscheid - Budapest sackt ab

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Osteuropas Börsen haben sich am Mittwoch überwiegend kaum bewegt. Lediglich in Budapest gerieten die Kurse stärker unter Druck. Insgesamt sprachen Börsianer von Zurückhaltung vor der erwarteten Leitzinsentscheidung in den USA.

Der ungarische Leitindex Bux fiel um 1,32 Prozent auf 35 868,59 Punkte. Die Industrieproduktion war im April um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Der deutliche Anstieg folgte nach einem Rückgang von 2,4 Prozent im Monat davor. Bei den Einzelwerten zeigte sich unter den Schwergewichten im Bux einheitlich eine schwächere Tendenz. Die Anteilsscheine der OTP Bank fielen um 0,61 Prozent, für MTelekom ging es um 0,59 Prozent begab und der Mineralölkonzern MOL verbilligte sich um 2,88 Prozent.

Der Warschauer Wig-30 gab um 0,50 Prozent auf 2581,11 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig schloss 0,49 Prozent schwächer bei 58 686,19 Zählern. Die polnische Industrie hatte im April im Vergleich zum Vorjahresmonat ihre Produktion so stark ausgebaut wie nur wenige andere Länder der Europäischen Union. Die Produktion stieg im Jahresvergleich um 5,9 Prozent. Nur Slowenien und Rumänien konnten einen höheren Zuwachs verbuchen.

Hatten die Aktien von Energieversorgern am Vortag noch deutlich schwächer tendiert, zählten sie zur Wochenmitte zu den größten Gewinnern. Die Aktien von Tauron stiegen um 1,73 Prozent und der Kurs von Energa ging um 1,94 Prozent nach oben. Noch deutlicher verteuerten sich jedoch die Papiere des Computer- und Videospielentwicklers CD Projekt, die um 3,40 Prozent fester aus dem Handel gingen.

Der tschechische Leitindex PX legte um 0,29 Prozent auf 1082,02 Punkte zu. Die Industrieproduktion war gleichwohl im April verglichen mit dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent gesunken. Die Regierung hatte zudem ein Steuerpaket verabschiedet, das eine neue Steuer auf erhitzte, aber nicht verbrannte Tabakprodukte vorsieht. Entsprechende Produkte bietet unter anderem der in Prag börsennotierte Tabakkonzern Philip Morris an. Die Papiere schlossen jedoch prozentual quasi unverändert.

An der Spitze des tschechischen Leitindexes standen zu Handelsschluss die Aktien des Medienkonzerns CETV , die gut 2 Prozent gewannen. Gefolgt wurden sie von den Papieren der Komercni Banka und vom Kurs des Getränkekonzerns Kofola.

Der russische RTS Index legte um 0,49 Prozent auf 1147,57 Punkte zu./rai/APA/la/edh


Quelle: dpa-AFX
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