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Aktien Osteuropa Schluss: Talfahrt geht weiter - Börse Moskau besonders schwach

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die internationale Ausbreitung des Coronavirus hat am Dienstag die osteuropäischen Aktienmärkte weiter unter Druck gebracht. Die Unsicherheit über das Ausmaß und die wirtschaftlichen Folgen verunsichern zunehmend.

Der Moskauer Leitindex RTSI sackte nach einem verlängerten Wochenende um 5,16 Prozent auf 1446,11 Punkte ab. Am Montag war die Börse in Russland wegen eines Nationalfeiertags geschlossen geblieben.

In Budapest büßte der Leitindex Bux 2,94 Prozent auf 43 075,07 Punkte ein und knüpfte an seine Talfahrt vom Vortag an. Das Handelsvolumen belief sich auf 21,9 (Vortag: 17,5) Milliarden ungarische Forint. Unter den Schwergewichten an der ungarischen Börse gerieten die Aktien des Pharmaunternehmens Richter Gedeon -1,81% besonders unter Druck. Sie gingen mit einem Minus von knapp 4 Prozent aus dem Handel.

Fast 3 Prozent büßten die Titel der OTP Bank +0,60% ein. Die Titel des Öl- und Gaskonzerns MOL verloren 2,4 Prozent. Die Anteilsscheine der Magyar Telekom -3,145% hielten sich indes stabil mit minus 0,1 Prozent.

In Warschau beendete der Wig-30 -0,93% den Handel 2,78 Prozent schwächer auf 2252,04 Punkte. Der breiter gefasste WIG gab um 2,37 Prozent auf 53 781,02 Punkte nach. Auch die polnische Börse hatte tags zuvor - wie die meisten Börsen rund um den Globus - kräftig nachgegeben und war um rund 4 Prozent abgesackt.

PGNiG -16,944% gab bekannt, dass die norwegischen Behörden dem Abbau von Erdöl und -gas am Ölfeld Skogul in der Nordsee zugestimmt haben. Das Unternehmen ist mit 35 Prozent an dem Feld beteiligt. Die Aktien gaben dennoch um 4,7 Prozent nach und zählten zu den größten Verlierern im WIG-30.

Mit minus 1,1 Prozent hielten sich die Titel des Kupferproduzenten KGHM besser als der Gesamtmarkt. Einem Medienbericht zufolge könnte die polnische Regierung entgegen früheren Aussagen doch noch in Betracht ziehen, die Steuer auf Kupferabbau abzuschaffen.

In Prag ging es für den PX um 1,63 Prozent auf 1041,44 Punkte abwärts und damit den vierten Handelstag in Folge. Zugleich gab es an diesem Tag keine Kursgewinner im tschechischen Leitindex. Mit O2 C.R. und Avast schlossen allerdings zwei Titel unverändert im Vergleich zum Vortagesschluss.

Am deutlichsten ging es dagegen für das Index-Schwergewicht CEZ +3,47% abwärts mit minus 3,3 Prozent. Die Titel der Komercni Banka +3,35% verloren 1,7 Prozent./dkm/APA/ck/zb


Quelle: dpa-AFX
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