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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste nach Trump-Kim-Gipfel

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die osteuropäischen Leitindizes haben am Dienstag überwiegend nachgegeben. Lediglich in Prag überwogen die Gewinne. Neben dem historischen Treffen zwischen dem US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un standen die Erwartungen der Notenbankentscheidungen in den USA und der Europäischen Zentralbank im Verlauf dieser Woche im Fokus der Anleger.

Der Bux fiel um 0,71 Prozent auf 36 348,11 Punkte. Die Schwergewichte im ungarischen Leitindex fanden keine einheitliche Tendenz. Für die Aktien der MTelekom ging es um 1,19 Prozent nach oben, während die Anteilsscheine der OTP Bank 2,38 Prozent einbüßten.

Der Warschauer Wig-30 verbesserte sich um 0,52 Prozent auf 2594,14 Punkte. Der breiter gefasste Wig stieg um 0,50 Prozent auf 58 975,59 Zähler. In Polen stehen am Mittwoch und am Donnerstag Daten zur Handelsbilanz und zur Inflation im Mai auf dem Programm. Der Handelsüberschuss wird dabei leicht rückläufig erwartet. Die Inflationsrate sollte hingegen die erste Schätzung von 1,7 Prozent Teuerung im Jahresabstand bestätigen, erwarten Analysten der Erste Group.

Bei den Einzelwerten präsentierten sich Aktien von Energiekonzernen besonders schwach. Die Anteilsscheine von Energa büßten 2,11 Prozent ein. Der Kurs des Branchenkollegen Tauron fiel um 2,12 Prozent. Dem gegenüber stiegen die Anteilsscheine des Textilkonzerns LPP um rund 3,5 Prozent und die Papiere des Computer- und Videospielentwicklers CD Projekt um 4,45 Prozent.

Der tschechische Leitindex PX legte um 0,15 Prozent auf 1078,94 Punkte zu. Wie die Notenbank des Landes (CNB) mitteilte, sind die tschechischen Banken weiterhin stark belastbar. Der Stresstest der CNB habe ergeben, dass die Banken auch eine mögliche tiefe Rezession verkraften könnten, hieß es. Dennoch sehen die Währungshüter steigende Risiken und fordern mehr Beiträge zur Absicherung des Kreditmarktes. Vor diesem Hintergrund gaben die Anteilsscheine der Komercni Banka um 0,33 Prozent nach. Die Aktien der Moneta Money Bank hingegen schlossen mit minus 0,85 Prozent als Schlusslicht im tschechischen Leitindex.

Der russische RTS Index wiederum verlor 0,62 Prozent auf 1142,02 Punkte./rai/APA/la/edh


Quelle: dpa-AFX
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