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Aktien Schweiz etwas leichter - Richemont brechen nach Zahlen ein

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ZÜRICH (Dow Jones)Mit einem leichten Minus hat der Schweizer Aktienmarkt den letzten Handelstag der Woche beendet. Erneut bestimmten die Schlagzeilen rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China das Geschehen. Am Donnerstag war die Stimmung von Aussagen aus China gestützt worden, wonach die verhängten Strafzölle schrittweise zurückgefahren werden sollen. Am Nachmittag meldete sich dann US-Präsident Donald Trump zu Wort. Er sagte gegenüber Reportern, er habe einer Senkung der Strafzölle noch nicht zugestimmt. Damit hielt wieder etwas Verunsicherung Einzug.

Die Aussagen von Trump werden an den Finanzmärkten nicht allzu ernst genommen. Vielmehr rechnen Marktteilnehmer fest mit einem baldigen Abschluss eines Phase-1-Abkommens. Trump brauche eine Waffenruhe im Handelsstreit mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr dringender als die Chinesen, hieß es.

Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung für die leicht nachgebenden Kurse jedoch auch auf vereinzelte Gewinnmitnahmen. Im Wochenverlauf hat der SMI um 0,7 Prozent zugelegt und dabei sein neues Rekordhoch auf 10.356 Punkte geschraubt.

Am Freitag reduzierte sich der Index um 0,2 Prozent auf 10.309 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und 5 -gewinner gegenüber, unverändert schloss die Adecco-Aktie. Umgesetzt wurden 48,17 (zuvor: 54,25) Millionen Aktien.

Ein weiterer Belastungsfaktor war das deutliche Minus der Richemont-Aktie, die mit einem Abschlag von 5,7 Prozent das SMI-Schlusslicht bildete. Während der organische Umsatz bei dem Luxusgüter-Konzern laut Vontobel knapp unter den Erwartungen geblieben ist, habe das EBIT diese klar verfehlt. Für die Entwicklung machten die Analysten in erster Linie das Online-Geschäft verantwortlich, allerdings auch eine moderate Verschlechterung der Marge bei Jewellery Maisons. Immerhin habe das zweistellige Prozentwachstum im Onlinebereich angehalten. Das Privatkundengeschäft des schweizerischen Luxusgüterkonzerns habe ebenfalls zugelegt, das Großkundengeschäft habe sich aber unverändert schwach gezeigt.

Im Sog von Richemont verlor die Swatch-Aktie 2,2 Prozent. In Paris büßten Kering und LVMH 1,0 bzw. 0,4 Prozent ein.

Besser als der Gesamtmarkt zeigten sich einige defensive Index-Schwergewichte. So kletterten die Aktien von Novartis um 1,2 Prozent, und Roche zogen um 0,5 Prozent an. Nestle schlossen kaum verändert.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/mgo

END) Dow Jones Newswires

November 08, 2019 11:41 ET ( 16:41 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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