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Aktien Schweiz knapp behauptet - Bankenwerte sehr schwach

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ZÜRICH (Dow Jones)Die schweizerische Börse hat sich am Mittwoch auf Richtungssuche befunden. Allgemein war von einer gewissen Verunsicherung die Rede. Denn aus Italien kamen verstörende Schlagzeilen, die keine Kauflaune an den Börsen aufkommen ließ. Der durchgesickerte Programmentwurf der sich abzeichnenden Regierung in Rom aus der rechtsextremen Lega Nord und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung beinhaltete Sprengstoff. Demnach wollen beide Parteien unter anderem einen Mechanismus zum Ausstieg aus dem Euro und einen Schuldenerlass durch die Europäische Zentralbank durchsetzen. Zwar ruderten Vertreter des Bündnisses zurück, doch so richtig entkräften konnten sie die Informationen nicht. In Italien gerieten Aktien und Renten unter Druck, der Franken wertete zum Euro deutlich auf und bremste das Kaufinteresse am eidgenössischen Aktienmarkt zusätzlich.

Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 8.974 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 39,45 (zuvor: 39,82) Millionen Aktien. Europaweit wurden mit den Schlagzeilen des südlichen Nachbarn Bankenwerte verkauft - allen voran solche aus Italien. Doch auch die Bankentitel aus der Schweiz kamen nicht ungeschoren davon: UBS verloren als SMI-Schlusslicht 1,6 Prozent, Credit Suisse büßten ebenfalls 1,6 Prozent ein und die Titel von Julius Bär verbilligten sich um 1,1 Prozent.

Die Geschäfte von Novartis mit einem Beratungsunternehmen des persönlichen Anwalts von US-Präsident Donald Trump zogen derweil personelle Konsequenzen nach sich: Der Chefjurist des Pharmakonzerns, Felix R. Ehrat, nahm seinen Hut. "Obwohl der Vertrag rechtlich in Ordnung war, war es ein Fehler", begründete Ehrat seinen Schritt. Ehrats Nachfolge tritt Shannon Thyme Klinger an, die derzeit die Position des Chief Ethics, Risk and Compliance Officer innehat. Sie werde zum 1. Juni bestellt, teilte Novartis mit. Die Anteilsscheine gaben 0,3 Prozent ab.

Sonova gaben derweil 2,7 Prozent ab. Die Hörgerätehersteller Sivantos und Widex fusionieren zu einem der weltweit führenden Branchenunternehmen. Der Konkurrenzdruck für Sonova dürfte daher steigen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

END) Dow Jones Newswires

May 16, 2018 11:56 ET ( 15:56 GMT)

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