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Aktien Schweiz schließen fest - ABB und Bankenwerte vorn

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ZÜRICH (Dow Jones)Den dritten Tag in Folge sind die Anleger in der Schweiz am Donnerstag ins Risiko gegangen. Einige Teilnehmer sehen aktuell Ansätze einer Stabilisierung und Bodenbildung an den weltweiten Aktienmärkten. Befördert werden die Käufe von den gigantischen staatlichen Hilfsmaßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Corona-Folgen, aber auch durch die Hoffnung, dass die strengen Ausgangsregeln in den Pandemie-Hochburgen das Tempo der Ausbreitung allmählich drosseln könnten.

Dennoch steht die Erholungsbewegung auf wackligen Beinen, denn jederzeit können Verkaufswellen die Märkte erschüttern, und viele Experten warnen, dass die langfristigen wirtschaftlichen Folgen noch immer unterschätzt würden. Umgekehrt nehmen viele Anleger die nun eintrudelnden katastrophalen Wirtschaftsdaten nur achselzuckend zur Kenntnis. Dazu gehört auch die Rekordzahl an neuen Anträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA, die auf 3,3 Millionen anschwoll nach 283.000 eine Woche zuvor. In Flüsterschätzungen waren solche Zahlen bereits befürchtet worden.

Der SMI gewann 2,4 Prozent auf 9.204 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursgewinner und 2 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 109,35 (zuvor: 130,95) Millionen Aktien.

Bankenwerte führten den Markt mit an. Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem die Versicherer von der Erholung an den Märkten profitiert hatten, waren nun die Finanzinstitute an der Reihe. UBS gewannen 5,4 Prozent und Credit Suisse 6,1 Prozent. Bereits am Vortag hatte die Credit-Suisse-Aktie von gut aufgenommenen Geschäftszahlen profitiert. Aber auch Versicherer lagen nochmals im Plus. Swiss Re und Zurich Insurance gewannen jeweils knapp 3 Prozent.

Gesucht waren ferner die zuvor abverkauften konjuktursensiblen Werte. So stiegen ABB um 6,1 Prozent und Lafargeholcim um 3,9 Prozent.

Uhrenwerte blieben hinter dem Markt zurück, da hier weiter die Auswirkungen der Corona-Krise auf dem wichtigen chinesischen Markt eingepreist wurden. Die unterschiedliche Bewertung der beiden Titel durch die UBS beeinflusste die Kursfindung nur wenig. Die Bank stuft Richemont auf Neutral hoch, während Swatch weiter zum Verkauf empfohlen werden. Richemont lagen 0,1 Prozent im Plus, Swatch gaben 0,3 Prozent ab.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/mgo

END) Dow Jones Newswires

March 26, 2020 12:44 ET ( 16:44 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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