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Aktien Schweiz schließen kaum verändert - Nestle stützen SMI

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
ZÜRICH (Dow Jones)Kaum verändert hat sich der schweizerische Aktienmarkt ins Wochenende verabschiedet. Anleger hätten vorsichtiger agiert, weil sie wegen der unentwegt steigenden Corona-Infektionszahlen weitere Restriktionen befürchteten, kommentierten Händler das Geschehen. Daneben verwiesen die Teilnehmer darauf, dass Hochzinsanleihen ein Warnsignal für die Risikoscheu der Anleger geliefert hätten und dass die Bemühungen der US-Demokraten um ein neues Fiskalpaket ins Leere laufen könnten angesichts des in die heiße Phase gehenden US-Präsidentschaftswahlkampfs.

Ausgerechnet aus den USA kam am Nachmittag allerdings etwas Unterstützung. Nach anfänglichen Verlusten drehten die Kurse an den US-Börsen ins Plus.

Der SMI schloss wenig verändert bei 10.216 Punkten. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 51,36 (zuvor: 51,29) Millionen Aktien.

Indexschwergewicht Nestle stützte den SMI mit einem Plus von 1,4 Prozent und war gleichzeitig größter Kursgewinner. Die Analysten der Bank HSBC hatten die Nestle-Aktie auf Buy von Hold hochgestuft. Besser als der Markt hielten sich auch die ebenfalls schwergewichteten Novartis, die gut behauptet tendierten. Roche gaben hingegen um 0,3 Prozent nach.

Die Liste der Kursverlierer wurde von Banken und Versicherern angeführt, die auch europaweit zu den größten Abgebern gehörten. Hier belastete das Niedrigzinsumfeld. Die Versicherer Swiss Life, Swiss Re und Zurich verzeichneten Verluste von 0,9 bis 1,6 Prozent. Die beiden Großbanken CS Group und UBS verloren 1,6 bzw 3,0 Prozent.

In der zweiten Reihe verbilligten sich Julius Bär um 1,4 Prozent. Die Bank wurde im Rechtsstreit um die unbefugte Entnahme von ostdeutschen Vermögenswerten nach dem Fall der Berliner Mauer durch das Schweizerische Bundesgericht zur Zahlung von 150 Millionen Franken an die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben verpflichtet. Julius Bär will sich das Geld von der UBS zurückholen, denn die Gelder, um die es in dem Rechtsstreit ging, waren von einem Bankkonto der ehemaligen Schweizer Bank Cantrade abgebucht worden, die eine Exportgesellschaft der DDR dort hatte. Julius Bär hatte Cantrade 2005 von der UBS durch den Erwerb der Bank Ehinger & Armand von Ernst AG übernommen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2020 11:48 ET ( 15:48 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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