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Aktien Wien Schluss: ATX sackt ab

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit schweren Kursverlusten geschlossen. Der ATX +0,84% fiel um 1,67 Prozent auf 2848,19 Punkte. Nach einer bereits schwachen Eröffnung rutschte der ATX in einem sehr schwachen europäischen Börsenumfeld im Tagesverlauf noch tiefer in die Verlustzone. Die Erholungsbewegung vom Vortag hatte sich damit nicht als dauerhaft erwiesen.

Belastend wirkten schwache Daten sowohl aus China als auch aus dem Euroraum, die die Sorgen um die globale Konjunktur wieder verstärkten. Daneben bleiben auch der Handelsstreit zwischen den USA und China, die sich verschärfenden politischen Unruhen in Hongkong und der drohende ungeregelte Brexit als Unsicherheitsfaktoren präsent.

Bei den Einzelwerten zeigten sich Öl- und Bankaktien besonders schwach. Bei den Ölwerten rutschten Schoeller-Bleckmann um 4,07 Prozent auf 56,60 Euro ab, und OMV +0,69% gaben um 2,18 Prozent auf 44,04 Euro nach. Der Brent-Ölpreis lag am späten Nachmittag mit mehr als vier Prozent im Minus. Ein globaler Wirtschaftsabschwung würde auch die Ölnachfrage deutlich dämpfen.

Zu beiden Werten lagen außerdem wenig erfreuliche Analysteneinschätzungen vor: Die Baader Bank senkte ihr Kursziel für die Schoeller-Bleckmann-Titel deutlich von 100 auf 61 Euro. Bei der OMV strich Goldman Sachs die "Buy"-Empfehlung und bewertet die Aktien nun nur mehr mit "Neutral".

Im Finanzbereich verloren Raiffeisen Bank International +0,96% (RBI) 3,94 Prozent auf 19,49 Euro, Bawag -3,04% büßten 3,59 Prozent auf 32,74 Euro ein, und Erste Group -1,21% fielen um 1,08 Prozent auf 30,11 Euro. Bankaktien standen europaweit unter Druck.

Ein sattes Minus von 3,42 Prozent auf 19,89 Euro verzeichneten außerdem die Anteilsscheine des Stahlkonzerns Voestalpine -1,71%. Der Aktienkurs fiel erstmals seit mehr als sieben Jahren auf unter 20 Euro. Seit Mitte Januar 2018, als die Titel mit knapp 55 Euro gehandelt worden waren, hat der Konzern somit mehr als 60 Prozent seines Börsenwerts eingebüßt.

Unbeeindruckt vom schwachen Umfeld zeigten sich dagegen die Semperit-Aktien, deren Kurs nach Zahlenvorlage um 3,17 Prozent auf 13,00 Euro anzog. Der im Umbau befindliche börsennotierte Gummi- und Kautschukkonzern hat in den ersten sechs Monaten erstmals seit zwei Jahren operativ wieder Gewinne erwirtschaftet./dkm/rai/APA/stw


Quelle: dpa-AFX
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