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Aktien Wien Schluss: Kursrutsch setzt sich fort

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag erneut mit satten Kursverlusten geschlossen. Der ATX -2,85% fiel um 58,55 Punkte oder 2,06 Prozent tiefer auf 2.787,39 Einheiten. Im Späthandel konnte der österreichische Leitindex seine Verlaufsverluste allerdings noch deutlich eindämmen. In der Spitze war der Index 4,77 Prozent im Minus gelegen.

Der ATX knüpfte damit an seinen sehr schwachen Vortag an. Am Donnerstag war er bereits um 3,85 Prozent eingebrochen. Gleichermaßen setzte er seine jüngste Abwärtsbewegung fort. Der ATX verzeichnete den bereits siebenten Handelstag in Folge. Auf Wochensicht büßte er über 10,3 Prozent ein.

Hintergrund ist die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus, die auch international für hohe Nervosität an den Börsen sorgt. Das europäische Börsenumfeld verzeichnete ebenfalls einheitlich starke Kursverluste. Der Euro-Stoxx-50 gab um dreieinhalb, der deutsche Leitindex Dax -3,68% um über vier Prozent nach. Die US-Börsen eröffneten nach ihrem über vierprozentigen Kursrutsch vom Vortag ebenfalls klar schwächer.

Über weite Strecken des Handelstags lagen sämtliche 38 Titel im prime-market-Segment der Wiener Börse im Minus. endlich gab es jedoch vier Titel, die im grünen Bereich aus dem Handel. Die Titel der Baukonzerns Porr stiegen um 0,50 Prozent auf 16,08 Euro, für die Aktien der s Immo ging es um 0,21 Prozent auf 24,00 Euro nach oben und für die Mayr-Melnhof -3,36%-Anteilsscheine endete der Handelstag mit einem Plus von 0,17 Prozent bei 119,40 Euro.

Vierter Gewinner waren die Aktien der Erste Group -9,99% mit einem geringfügigen Kurszuwachs von 0,10 Prozent auf 31,03 Euro. In der Spitze hatten sie um über fünfeinhalb Prozent nachgegeben. Die Bank hatte in der Früh für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 einen Rückgang des Nettogewinns um 18 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren allerdings Einmaleffekte.

Ans untere Ende der Kurstafel rutschten im prime market die AMAG-Papiere mit einem satten Minus von 8,93 Prozent auf 25,50 Euro. Etwas über sechs Prozent büßten die Marinomed-Titel ein. Schwer unter Druck standen auch EVN +0,16% (minus 5,84 Prozent auf 15,16 Euro) und Flughafen Wien (minus 5,84 Prozent auf 30,25 Euro).

Im Leitindex ATX gaben die Papiere des Luftfahrtzulieferers FACC am stärksten nach, sie büßten 5,07 Prozent auf 8,90 Euro ein. Die Luftfahrtbranche gilt als vom Coronavirus besonders betroffen./dkm/ste/APA/stk


Quelle: dpa-AFX
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