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Antizyklische Spekulation auf stabile Stahl-Aktie mit 25 Prozent Gewinnchance

| Quelle: INV

Wenn am morgigen Dienstag die so genannten Trilog-Verhandlungen der in den gesetzgebenden Prozess der EU involvierten Institutionen stattfinden, wird die europäische Stahlindustrie ganz genau hinhören. Bei den Beratungen um die künftige Ausgestaltung des Emissionsrechtehandels geht es nach Ansicht der Wirtschaftsvereinigung Stahl nämlich „um nicht weniger als die Zukunftsperspektiven für die Stahlindustrie in Europa und drohende massive Arbeitsplatzverluste weit über die Branche hinaus", wie Präsident Hans Jürgen Kerkhoff sagt. So massive Warnungen führen am Ende des Tages nicht selten zu weit weniger schlimmen Ergebnissen, wenngleich es dafür natürlich keine Garantie gibt.

Trotzdem lohnt sich im aktuellen Umfeld mal wieder ein Blick auf die Stahl-Aktien in Europa. Die Analysten der UBS haben vor kurzem einige Änderungen bei ihren Einschätzungen zu den Werten vorgenommen, nachdem die Prognose für die Stahlpreisannahmen um 27 Prozent angehoben wurde. Zwar bewerten die Strategen die Aussichten für den europäischen Stahlsektor immer noch negativ, die Aktie von Klöckner wurde aber immerhin auf „Neutral“ (Kursziel 10 Euro) hochgestuft, weil der Stahlhändler stark von den Preisen am Kassamarkt abhänge und die Aktie zuletzt deutlich gefallen ist. Tatsächlich hat der MDAX-Titel in den vergangenen drei Monaten gut 20 Prozent an Wert verloren, während zum Beispiel ThyssenKrupp um 2 Prozent gestiegen ist. Die deutschen Aktienindizes konnten in dieser Phase sogar noch stärker zulegen.

An ein Ende dieser Underperformance glauben auch die Kollegen vom Bankhaus Lampe, die Klöckner mit einem bestätigten Kursziel von 15 (!) Euro in ihre „Alpha List“ aufgenommen haben, nachdem das Unternehmen im Zuge starker Q1-Zahlen den EBITDA-Ausblick für 2017 angehoben hatte. Bei Independent Research lautete das Votum im Anschluss trotzdem weiterhin „Verkaufen“, da sich ihrer Ansicht nach die positiven Preiseffekte nun Quartal für Quartal reduzieren dürften. Mit einem aktuellen Kurs von rund 9,80 Euro liegt die Aktie aber auch hier schon unterhalb des auf 10,20 Euro gesenkten Kursziels der Analysten.

Weil sich in diesem Bereich zudem eine bislang sehr stabile charttechnische Unterstützung befindet, können risikofreudige Anleger hier durchaus mal nach passenden Wertpapieren suchen, mit denen sich im Falle einer Stabilisierung des Aktienkurses nette Gewinne erzielen lassen. Möglich ist das zum Beispiel mit Discount-Calls, die ihren Höchstbetrag schon bei einer Seitwärtsbewegung der Aktie erreichen. Dazu zählt ein noch bis Mitte September laufender Schein der BNP Paribas mit einem Basispreis von 7,50 Euro, der ab Kursen von 9,50 Euro am Ende den Maximalbetrag von 2 Euro zahlt. Bei Kursen von derzeit nur gut 1,60 Euro ergibt sich hier auf Sicht von 3,5 Monaten eine mögliche Seitwärtsrendite von fast 25 Prozent. Zu Verlusten kommt es nur dann, wenn die Aktie bei Fälligkeit unter 9,10 Euro notiert. Bei eine finalen Bewertungskurs von 7,50 Euro oder darunter ist allerdings der komplette Kapitaleinsatz verloren (WKN: PR1NW8).

Thomas Koch

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