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Arbeitgeber: Streik an Flughäfen unverhältnismäßiger Angriff

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (Dow Jones)Die deutsche Wirtschaft hat den für Dienstag geplanten Warnstreik des Sicherheitspersonals an acht deutschen Flughäfen verurteilt. "Dieser Angriff auf das deutsche Luftfahrt-Drehkreuz Nummer eins und andere Flughäfen ist aber kein Warnstreik. (…) Das ist völlig unverhältnismäßig", monierte der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter.

Außer an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt soll es auch in Hamburg und München zu Arbeitsniederlegungen kommen. Betroffen sind außerdem Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Erfurt, wie die Gewerkschaft Verdi am Montag mitteilte. Die Gewerkschaft warnte vor "sehr starken Einschränkungen" im Luftverkehr.

Zehntausende Fluggäste müssen mit Ausfällen oder Verspätungen rechnen. Kampeter warf der Gewerkschaft vor, einen "massiven Schaden" für die deutsche Wirtschaft zu verursachen. Er verlangte eine Änderung der Gesetze, wonach Streiks nur das äußerste Mittel in Tarifkonflikten sein dürften.

Für die bundesweit rund 23.000 Mitarbeiter im Bereich Sicherheit an den Flughäfen verlangen Verdi, der Beamtenbund DBB und Tarifunion deutliche Lohnsteigerungen. Der Stundenlohn soll an allen Flughäfen auf 20 Euro angehoben werden, was die Arbeitgeber als zu hoch zurückweisen. Mehrere Verhandlungsrunden waren zuvor gescheitert. Das nächste Mal kommen beide Seiten am 23. Januar zusammen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/chg/bam

END) Dow Jones Newswires

January 14, 2019 05:24 ET ( 10:24 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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