DAX ®12.468,01+0,08%TecDAX ®2.868,59-0,88%Dow Jones26.935,07-0,59%NASDAQ 1007.823,55-0,99%
finanztreff.de

Auch US-Regulierer schauen sich Amazons Händler-Plattform an

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
WASHINGTON (dpa-AFX) - Amazons Händler-Plattform Marketplace gerät nach Wettbewerbsermittlungen in Europa auch ins Blickfeld amerikanischer Regulierer. Die US-Handelsaufsicht FTC befrage teilnehmende Händler, um festzustellen, ob Amazon ±0,00% Wettbewerber benachteilige, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch. Die FTC-Vertreter wollten dabei unter anderem wissen, welcher Anteil ihres Geschäfts auf Marketplace entfalle, verglichen mit anderen Plattformen wie Ebay +1,02%. Das Interesse könnte auf die Vorbereitung offizieller Ermittlungen hinweisen.

Bei Marketplace können Händler ihre Artikel über die Amazon-Website verkaufen und dabei bei Bedarf auch auf die Logistik-Infrastruktur des Konzerns zugreifen. Nach Firmenangaben stammen 58 Prozent des weltweit über Amazon erwirtschafteten Bruttowarenumsatzes von diesen Verkäufern.

In Europa hatte die EU-Kommission im Juli eine Untersuchung zu Marketplace eingeleitet. Die Brüsseler Wettbewerbshüter gehen der Frage nach, ob Amazon als Betreiber Daten aus der Plattform nutzt, um sich gegenüber den Händlern einen unerlaubten Vorteil zu verschaffen. Zugleich hatte das Bundeskartellamt mit einer eigenen Untersuchung mehr Rechte für Händler auf der Plattform durchgesetzt. So wurden zum Beispiel Vorgaben zur Haftung bei kaputten Produkten umformuliert, die bisher zulasten der Händler gingen. Es ging dabei nicht nur um "amazon.de", sondern um alle Online-Marktplätze des Unternehmens.

In den USA sind Tech-Riesen wie Google -0,50% und Facebook +0,08% nach Jahren einer bisher eher laschen Regulierung zuletzt stark ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten. Dabei gibt es auch eine politische Dimension: US-Präsident Donald Trump wirft Internet-Plattformen vor, konservative Meinungen zu unterdrücken und damit gegen seine Wiederwahl im Herbst 2020 zu arbeiten. Amazons Gründer und Chef Jeff Bezos wird von Trump regelmäßig angegriffen. Bezos gehört die Zeitung "Washington Post", in der Trump oft kritisiert wird./so/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , , , , , , , ,
Werbung

Passende Hebelprodukte von

WKN Bezeichnung Hebel
Long  DC0V1F Amazon. WaveUnlimited L 1547.3408 (DBK) 7,049
Short  DS63L9 Amazon. WaveUnlimited S 2036.9154 (DBK) 7,142
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

AMAZON
AMAZON - Performance (3 Monate) 1.633,20 ±0,00%
EUR ±0,00
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
17.09. JEFFERIES Positiv
03.09. RBC Positiv
05.08. RBC Positiv
Nachrichten
21.09. Amazon, Zalando und Co: So geht es weiter AMAZON 1.633,20 ±0,00%

20.09.
wikifolio
Schwerpunkt der Woche - Ölpreisanstieg AMAZON 1.633,20 ±0,00%

20.09.
boerse.ARD.de
Amazon: Jetzt geht es um Nachhaltigkeit AMAZON 1.633,20 ±0,00%
Weitere Wertpapiere...
EBAY 36,75 +1,02%
EUR +0,37
FACEBOOK INC.A DL-,000006 171,84 +0,08%
EUR +0,14
ALPHABET INC.CL C DL-,001 1.112,60 -0,50%
EUR -5,60
Werbung

News-Suche

Suchbegriff:
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 39 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen