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Auf dem Weg zu neuen Rekorden: Wann endet die Rally im Dax?

| Quelle: INV

So richtig schlau wird man als Anleger aus den Aktienmärkten momentan nicht. Der kurzzeitige, durchaus heftige Einbruch bei den amerikanischen Hightech-Werten am vorletzten Freitag hatte am Gesamtmarkt zunächst kaum Spuren hinterlassen. Der Dax stieg kurz danach sogar auf ein neues Allzeithoch bei über 12900 Punkten. Im Anschluss fiel aber dann aber doch rund 300 Punkte zurück. Als diverse vermeintliche Experten bereits vor einem „Fehlausbruch“ warnten, startete der deutsche Leitindex ein erneutes Comeback und liegt nun schon wieder bei 12900 Punkten. Damit wurden die Dauer-Warner ein weiteres Mal zum Schweigen gebracht.

Nachvollziehbare Gründe für ein baldiges Ende der Aktienmarkt-Rally lassen sich natürlich etliche finden, aber das war in den vergangenen Wochen und Monaten ebenfalls so und trotzdem sind die Kurse weiter gestiegen. So könnte es auch diesmal wieder sein. Irgendwann aber wird die Korrektur natürlich kommen und je länger der Aufschwung anhält, desto näher rückt dessen Ende. Nicht wenige Marktteilnehmer gehen ja davon aus, dass sich in diesem Jahr die saisonalen Muster der Vergangenheit wiederholen, wo sich der Dax im August und September als besonders anfällig für Rückschläge erwiesen hat. Wenn alle davon reden und darauf warten, könnte es aber auch schon früher losgehen. Und da das richtige Timing bei solch antizyklischen Spekulationen gegen einen laufenden Trend immer extrem schwierig ist, gucken wir schon mal nach den passenden Vehikeln.

Eine Möglichkeit sind ohne Zweifel die hier zuletzt schon sehr ausführlich vorgestellten Reverse Cap-Bonuszertifikate, deren bereits beim Kauf feststehende Renditechancen bei ausreichendem Risikopuffer auch dann erhalten bleiben, wenn der Dax in den kommenden Wochen noch etwas weiter steigen sollte. Eine andere Alternative könnten klassische Put-Optionsscheine sein, die aufgrund der immer noch relativ geringen impliziten Volatilität aktuell vergleichsweise günstig zu haben sind. Ein Kernproblem dieser Scheine ist aber, dass die meisten Papiere mit abnehmender Restlaufzeit an Wert (genau genommen an Zeitwert) verlieren, falls sich am Umfeld (Dax-Stand, Vola etc.) nicht großartig etwas verändert. Und das wäre natürlich alles andere als schön.

Wer bei seiner angedachten Short-Spekulation wegen des ungewissen Startpunktes einer möglichen Korrektur „auf Zeit spielen“ möchte, der sollte deshalb DAX-Puts suchen, die einen möglichst geringen Zeitwert besitzen. Für ein solches Vorgehen gibt es zwei mögliche Varianten. Man kann entweder Put-Optionsscheine kaufen, die „tief im Geld“ liegen und damit einen überdurchschnittlich hohen Anteil an innerem Wert ausweisen oder man kauft Scheine, die weit „aus dem Geld“ notieren, dadurch insgesamt kaum noch etwas wert sind und so (absolut betrachtet) auch wenig zu verlieren haben. Beide Varianten mit den entsprechenden Details gucken wir uns hier in den kommenden beiden Tagen ganz genau an, damit sich Anleger entsprechend positionieren können.

Thomas Koch

 

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