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Ausblick auf das zweite Halbjahr: An den Aktienmärkten „läuft nach oben nichts weg“

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Es ist mittlerweile schon zu einer schönen Tradition geworden, dass die technischen Analysten von HSBC alle sechs Monate einen Ausblick auf das bevorstehende Halbjahr an den Börsen werfen. Dabei werden die Charts der wichtigsten und interessantesten Assetklassen ganz genau unter die Lupe genommen, was selbst für fundamental orientierte Anleger von Nutzen sein kann. Aus diesem Grund wollen wir einige der aus unserer Sicht spannendsten Aussagen dieses Events zuzüglich der dazu passenden Produkte heute und morgen an dieser Stelle vorstellen.

Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kapitalmarktzinsen in den USA (und auch bei uns) in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht deutlich steigen, der Euro nach einer kurzen Erholungsphase weiter an Wert verliert, bei den Edelmetallen eine starke Bewegung bevorsteht und man sich an den Aktienmärkten doch etwas defensiver positionieren sollte. Das zumindest sind die Kernaussagen von HSBC.

Zum Start wollen wir uns zunächst den Aktienmärkten widmen, weil das wahrscheinlich die meisten Leser am meisten interessiert. Allerdings lassen sich die von den Strategen aufgestellten Prognosen hier nicht ganz so einfach in konkrete, neue Anlageideen umsetzen. Der jüngste Verlauf deutet nämlich recht deutlich darauf hin, dass wir uns inmitten einer Topbildungsphase befinden, die aber erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit benötigt, bis es mit den Kursen dann tatsächlich stärker abwärts geht. So war auch in den vergangenen Wochen und Monaten schon zu erkennen, dass klare Trends zumindest im Bereich der Standardindizes Mangelware waren. „Nach oben läuft uns wahrscheinlich nichts weg“ lautet daher zunächst einmal die wohl wichtigste Botschaft der Charttechniker, die zudem zu einer relativ engen Absicherung bestehender Positionen raten.

Die konstruktive Marktbreite sowie die intakte Rally bei Tech- und Nebenwerten in den USA sprechen aktuell aber noch gegen einen echten Einbruch der Kurse. Gerade deshalb sollten Anleger in den kommenden Wochen und/oder Monaten ganz genau auf die Entwicklung des Nasdaq 100 achten. Wenn die Party auch hier irgendwann zu Ende geht, dürfte es für die Aktienmärkte insgesamt schwierig werden. Für den Dax gibt es keine besonders tollen Nachrichten aus Düsseldorf. Demnach soll zumindest die jahrelange Outperformance (bezogen auf den vergleichbaren Kurs-Index) gegenüber dem Euro Stoxx 50 vorüber sein.

Morgen widmen wir uns dann den aktuell deutlich spannenderen Themen, bei denen sich im Falle einer zutreffenden Prognose auch leichter Geld verdienen lässt als es derzeit am Aktienmarkt der Fall zu sein scheint.

Wichtiger Hinweis zu unserer „Mehrere hundert Prozent“-Strategie:

Wie Sie hoffentlich bemerkt haben, ist uns am vergangenen Donnerstag bei der Nennung der WKN des Turbo Bull der HypoVereinsbank auf die Allianz (Knock-out-Marke bei 168 Euro) leider ein Fehler unterlaufen. Statt HX0P27 (hier lag die K.o.-Marke bei 174 Euro) muss die WKN natürlich HX0P24 heißen. An der angedachten Strategie (Kauf mit Abstauberlimit bei 0,15 Euro, Teilverkauf der halben Position nach den ersten 100 Prozent Gewinn bei 0,30 Euro) ändert sich nichts. Wir bitten den mittlerweile behobenen Fehler zu entschuldigen (Investmentecke vom 21. Juni).

Thomas Koch

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Investmentecke

Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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