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Börse Daily am Sonntag mit DAX, BASF, Deutsche Bank, Volkswagen, BMW, Fresenius, Tesla Motors, Nasdaq 100, EUR/USD

| Quelle: Ingmar Königshofen | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

nach einer Woche in den roten Zahlen schloss der DAX erstmals seit Anfang April wieder unter 12000 Punkten. Es war eine schwierige Gemengelage aus Schwellenländerkrise und Handelsstreits, welche den deutschen Aktienmarkt in den letzten Tagen belastet hatte. Dadurch setzte sich die bereits zuvor gesehene Abwärtsbewegung nach dem Hoch um 12600 Punkte fort und bestätigten zugleich die negative saisonale Vorgabe für den Monat September, der in den historischen Daten noch als einer der beiden schwächsten Börsenmonate gilt. Um 11800 Punkte würde der Index nun auf die technisch bedeutenden Tiefs von Ende März, Anfang April treffen.

In der nächsten Woche dürfte der Seismograf der Marktteilnehmer weiterhin auf die Erschütterungen zum Thema Handelsstreit zwischen den USA und China ausgerichtet sein, nachdem US-Präsident Donald Trump am Freitag mit einer Verschärfung des Konflikts drohte. Er sei bereit, weitere Zölle auf chinesische Waren im Wert von 267 Milliarden US-Dollar kurzfristig zu beschließen. Über ein solches Vorgehen war in den letzten Tagen bereits spekultiert worden. China hatte wenig überraschend angekündigt, auf diese Zölle mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Die Zuspitzung ließ schließlich auch den Dow Jones auf Wochensicht etwas ins Minus rutschen.

Daneben dreht sich der Fokus in der zweiten Septemberwoche auf die großen Notenbanken. Zunächst ist die Federal Reserve an der Reihe und legt am Mittwochabend das Beige Book, ihren Konjunkturbericht zur Vorbereitung der nächsten geldpolitischen Entscheidung vor. Am Markt herrscht die einhellige Meinung, dass die Fed den nächsten Termin am 26. September für eine weitere Erhöhung nutzen werde und in diesem Jahr insgesamt noch zwei Erhöhung zu erwarten sind. Am Donnerstag gesellt sich auch die EZB hinzu. Hier steht schon diesmal die nächste Entscheidung mit Stabsprojektion für Wachstum und Inflation in der Eurozone an.

Vorsicht unter 12000 Punkten

Der DAX erreichte am Freitag den Bereich um 11900 Punkte und drehte in Folge wieder nach oben ab. Dennoch schloss der Markt vor dem Wochenende unter der psychologisch wichtigen Marke von 12000 Punkten. Die Aufwärtskorrektur sollte deshalb aber nur temporär stattgefunden haben, denn ein Trendwechsel sei noch nicht in Sicht. Die Wochenkerze fiel in der aktuellen Woche tiefrot aus, da es am Freitag nicht mehr zu einem starken Kursanstieg kam. Die Abwärtsdynamik könnte deshalb weiter hoch bleiben, der nächste Anlaufbereich sei bei 11860 Punkten zu sehen. Aber auch dieser Bereich könnte in der nächsten Woche nach unten durchbrochen werden.

Die nächste Marke würde dann auf 11700 Punkte lauten. Korrekturen nach oben dürften dagegen bereits um 12000 Punkte auslaufen, denn der DAX befinde sich nach den erneuten Verlusten in dieser Woche aktuell im Short-Modus. Auch die Indikatorenlage sei als short zu bewerten. Zugleich befinde sich der S&P 500, obwohl übergeordnet in einem starken Aufwärtstrend, derzeit in einer Korrektur. meint Börse Daily INSIGHT, der Newsletter zur täglichen DAX-Analyse mit zwei Ausgaben pro Handelstag. Unser Börse-Daily-Experte Christian Zoller analysiert darin den DAX anhand verschiedener Indikatoren und entwickelt seine persönliche Trading-Strategie auf den Index!

Deutsche Bank: Chance von 121 Prozent p.a.

(04.09.2018) In den vergangenen Wochen ging die vorher arg gebeutelte Aktie der Deutschen Bank in eine Seitwärtsbewegung über. Mit einem Seitwärts Optionsschein auf die Aktie der Deutschen Bank mit Schwellen zwischen 7,90 und 12,90 Euro können risikofreudige Anleger bis Mitte Dezember eine stolze Seitwärtsrendite erzielen. Lesen Sie hier weiter.

BMW: Kein gutes Omen

(04.09.2018) Obwohl BMW als eines der profitabelsten Unternehmen der Branche gilt, unterliegt auch diese Marke konjunkturellen Schwankungen, insbesondere vielleicht schon bald den US-Zöllen. Technisch scheinen sich Marktteilnehmer auf einen weiteren Abverkauf vorzubereiten, so wie sich das bisherige Chartbild präsentiert. Lesen Sie hier weiter.

Tesla: Zeitweise minus 10 Prozent

(07.09.2018) Der US-Elektroautobauer Tesla setzt seinen Abwärtstrend von gestern fort und notiert zur Stunde fast sieben Prozent im Minus. Das Unternehmen scheint Schwierigkeiten mit seinen Produktionszielen zu haben. Darüber hinaus verlassen hochrangige Mitarbeiter das Unternehmen. Verlassen sie etwa das sinkende Schiff! Lesen Sie hier weiter.

Put auf Nasdaq: Mitgehangen, mitgefangen

(07.09.2018) Nun erreichen die Unsicherheiten auch den lange Zeit dagegen immunen Nasdaq-100-Index. In den letzten Tagen zeigten sich hier deutliche Abgaben. Ein Put-Optionsschein auf den Nasdaq 100 mit einem Basispreis bei 7800 Punkten und einer Fälligkeit im Dezember könnte von fallenden Notierungen profitieren. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

EUR/USD: Heute Arbeitsmarktdaten

(07.09.2018) Der Wechselkurs von Euro (EUR) in US-Dollar (USD) reagierte in dieser Woche bislang kaum auf vorgelegte Daten. Allerdings könnte ein starker US-Arbeitsmarktbericht die Meinung von zwei Zinserhöhungen in den USA in diesem Jahr festigen. Im Abwärtstrend kommt die Notierung an der Oberseite derzeit nicht voran. Lesen Sie hier weiter.

Fresenius: Chance von 113 Prozent

(05.09.2018) Die Aktie von Fresenius ist aus unserer Sicht fundamental interessant und charttechnisch gut unterstützt. Analysten trauen der DAX-Aktie zudem einiges zu. Für risikobereite Anleger stellen wir dementsprechend in dieser Spotlight-Ausgabe einen Mini Future Long auf die Aktie von Fresenius vor. Lesen Sie hier weiter.

Volkswagen Short: 110-Prozent-Chance

(03.09.2018) Der Handelsstreit zwischen den USA und der EU um Autozölle wurde bereits in der letzten Woche erneut von Seiten der Trump-Administration befeuert. Mit einem Open End Turbo Short auf die Volkswagen-Aktie könnte sich bei fallenden Kursen bereits auf kurze Sicht eine Trading-Chance von 110 Prozent ergeben. Lesen Sie hier weiter.

110-Prozent-Chance mit BASF

(06.09.2018) Kunden halten sich aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten zurück, zudem stehen schwierige Tarifgespräche an. Mit einem Mini Future Short könnte sich bei einer fallenden BASF-Aktie in einem zusätzlich schwachen Marktumfeld auf weitere Sicht eine Trend-Chance von 110 Prozent ergeben. Im Update: Vonovia. Lesen Sie hier weiter.

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Ingmar Königshofen Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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