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Bundesanleihen: Neue Rekorde durch geopolitische Krisen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die internationalen Handelsstreitigkeiten, die Angst vor einer globalen Rezession und die drohende Eskalation im Iran-Konflikt treiben die Anleger in den sicheren Hafen Staatsanleihen. Bundesanleihen sind gefragt wie nie. Das Anleihenbarometer Bund-Future springt auf ein neues Allzeithoch und die Rendite der Zehnjährigen sackt auf ein Rekordtief.

Die Kurse von Bundesanleihen sind auch am Freitag gestiegen. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future -0,12% legte um 0,2 Prozent zu auf 171,94 Punkte – ein neues Allzeithoch. Die Rendite zehnjähriger Anleihen fiel gleichzeitig auf minus 0,26 Prozent – ein neuer Negativ-Rekord. Auch in den meisten Ländern der Eurozone gingen die Renditen mehr oder weniger stark zurück.

Nach Einschätzung von Experten des Bankhauses Metzler sind Zinsphantasien und geopolitische Risiken die derzeit bestimmenden Faktoren an den Finanzmärkten. Während die Aussicht auf Zinssenkungen in den USA die Renditen am Anleihemarkt bereits seit geraumer Zeit belastet, hatte am Donnerstag ein mutmaßlicher Angriff auf Tankschiffe im Golf von Oman die geopolitischen Risiken verstärkt.

Im weiteren Handelsverlauf dürften US-Konjunkturdaten stärker in den Fokus der Anleger am deutschen Rentenmarkt rücken. "Für die US-Notenbank Fed werden die heutigen Einzelhandelsumsätze sowie die Industrieproduktion mit entscheidend sein, ob sie schon bald die Leitzinsen senkt und damit die vorherrschenden Markterwartungen erfüllt", hieß es in einer Einschätzung der Metzler-Experten.

Mit Material von dpa-AFX

Ein-Jahres-Chart Euro-Bund-Future in Punkten
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