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Bundesregierung will Milliardenfonds für Startups auflegen

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BERLIN (Dow Jones)Die Bundesregierung will mit einem milliardenschweren Fonds Risikoanlagen für Gründer und Startups attraktiver machen. Dazu liefen die Beratungen, teilten das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium mit und bestätigten einen entsprechenden Bericht des Handelsblatts. "Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an der konkreten Ausgestaltung des Fondsmodells und sind mit allen relevanten Beteiligten im Austausch", erklärte die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, Anna Sophie Eichler.

Laut Handelsblatt ist ein Volumen von rund 1 Milliarde Euro im Gespräch, im Erfolgsfall sollen die Mittel aufgestockt werden. Staat und institutionelle Privatanleger wie Versicherer und Pensionskassen sollen den Fonds gemeinsam mit Kapital speisen. Das Wirtschaftsministerium nannte Dow Jones Newswires sogar den Betrag von 10 Milliarden Euro über einen Horizont von zehn Jahren für einen "Zukunftsfonds Deutschland". Dieser soll bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgelegt werden und auf mehreren Säulen stehen.

Ein Element von mehreren wird es sein, stärker privates Kapital von großen institutionellen Anlegern einzuwerben, für eine langfristig ausgerichtete Wachstumsfinanzierung", sagte Eichler. "Hier müssen wir größer denken und brauchen große institutionelle Anleger, die sich an einem Wachstumsfonds beteiligen, um eine größere Hebelwirkung für privates Kapital zu erreichen."

Damit das passiert, ist der Staat laut Handelsblatt bereit, zunächst mehr Risiken zu tragen und einen größeren Anteil sogenannter "Junior Anleihen" zu halten. Bei Ausfällen würde zuerst der Staat die Verluste tragen und erst danach Privatinvestoren. Im Gegenzug erhalte der Staat dafür eine höhere Rendite.

Den Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien hatten CDU, CSU und SPD bei ihrem Koalitionsausschuss beschlossen. Zu diesen Technologien gehören etwa die Bio- oder Medizintechnologie, die Industrie 4.0, die Künstliche Intelligenz oder auch der Bereich Green Economy.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/apo

END) Dow Jones Newswires

December 13, 2019 04:18 ET ( 09:18 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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