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BVB-Chef Watze erwartet keinen Ärger mit Aubameyang: 'Klares Zeichen'

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DORTMUND (dpa-AFX) - BVB-Vereinschef Hans-Joachim Watzke erwartet nach dem clubinternen Wechsel-Verbot für Pierre-Emerick Aubameyang keine Probleme mit dem Torjäger: "Wir hatten einen Termin vereinbart, der schon ein paar Tage überschritten ist. Insofern gibt es da jetzt keinen Dissens" sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch. "Atmosphärische Störungen wird es nicht geben. Natürlich hat er damit geliebäugelt, vielleicht noch einmal etwas anderes zu machen. Aber ich glaube, dass er sich bei uns wohl fühlt."

Die Borussia hatte am Vortag die Wechselfrist für Aubameyang für beendet erklärt, obwohl das Transferfenster in Europa erst am 31. August schließt. Zuvor war in den Medien wochenlang über einen Abgang des mit 31 Toren besten Schützen der vergangenen Bundesliga-Saison spekuliert worden.

Als Interessenten galten zunächst Paris St. Germain, dann der chinesische Club Tianjin Quanjian und zuletzt der AC Mailand. Doch offenbar war kein Club bereit, die hohen Ablöseforderungen der Dortmunder von über 70 Millionen Euro für den vertraglich bis 2020 gebundenen 28 Jahre alten Angreifer zu erfüllen.

"Wir sind ihm weit genug entgegen gekommen und haben dieses Fenster quasi für acht Wochen offen gehabt. Nun war es an der Zeit, dass wie ein klares Zeichen setzen", kommentierte Watzke nach der Rückkehr von der rund einwöchigen Asien-Reise.

Nach Einschätzung von Ottmar Hitzfeld erhöht der Verbleib von Aubameyang die Chance auf mehr Spannung in der Bundesliga. "Mit Aubameyang wird Dortmund in der Lage sein, Bayern München im Kampf um den Meistertitel Paroli zu bieten", sagte der ehemalige Erfolgscoach des BVB und des FC Bayern der Funke-Mediengruppe.

Watzke schloss nach den Verpflichtungen von Mahmoud Dahoud (Mönchengladbach), Dan-Axel Zagadou (Paris St. Germain), Maximilian Philipp (Freiburg) und Ömer Toprak (Bayer Leverkusen) weitere Neuzugänge aus. Dagegen denkt er über den Verkauf einzelner Profis nach: "Unser Kader ist etwas zu groß."/bue/DP/fbr


Quelle: dpa-AFX
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