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Ceconomy wartet mit einer Überraschung auf

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der abrupte Managementwechsel aus dem vergangenen Jahr kommt den Elektronik-Händler Ceconomy teuer zu stehen. Die Muttergesellschaft der Media-Markt- und Saturn-Läden musste im ersten Quartal (per Ende Dezember) einen Gewinnrückgang hinnehmen, wie Ceconomy am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

Das operative Ergebnis (Ebit) sank um knapp 20 Prozent auf 234 Millionen Euro. 34 Millionen Euro kosteten Ceconomy die Managementwechsel auf der ersten und zweiten Führungsebene – unter anderem durch die Abgänge von Konzernchef Pieter Haas und Finanzvorstand Mark Frese, die nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Geschäftsjahr das Unternehmen verlassen mussten.

Bereinigt um die Aufwendungen sowie ohne die Berücksichtigung der französischen Beteiligung Fnac Darty konnte Ceconomy das Ebit allerdings um 15 Millionen auf 269 Millionen Euro steigern. Die Stabilisierung sei dabei auch zum Teil auf Einmaleffekte zurückzuführen, hieß es. Der Umsatz des Unternehmens stieg im wichtigen Weihnachtsquartal um 1,7 Prozent auf knapp 6,9 Milliarden Euro.

Ceconomy habe Marktanteile hinzugewonnen, erklärte Interims-Finanzvorstand Bernhard Düttmann. Die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen. Der angestrebte Konzernumbau werde die Entwicklung dabei belasten. Das Maßnahmenpaket will Ceconomy spätestens mit der Veröffentlichung der Zahlen zum zweiten Quartal Ende Mai vorstellen.

Update: Analyst Tushar Jain von Goldman Sachs führte die Entwicklung vor allem auf die Werbekampagne zum "Black Friday" zurück, die besser als im Vorjahr gelaufen sei. Wegen der nur beibehaltenen Jahresziele von Ceconomy rechnet er allerdings nicht mit sonderlich steigenden Konsensschätzungen.

An der Börse zeigt sich für die Ceconomy-Aktie nach dem Kurseinbruch am Vortag von 5,5 Prozent allerdings am Freitag nun ein deutliches Plus von über 17 Prozent. Die Papiere überwanden dabei auch die 90-Tage-Linie, die aktuell bei rund 4,12 Euro liegt und unter charttechnisch interessierten Anlegern ein wichtiger Indikator für den mittelfristigen Trend ist (siehe Chart unten).

Bei knapp unter 6 Euro wartet allerdings bereits der nächste Widerstand: die 200-Tage-Linie, die den längerfristigen Trend indiziert. Ein Sprung auch über diese Linie könnte ein Befreiungsschlag für das Papier bedeuten, das zwischen Anfang 2018 und Anfang 2019 insgesamt fast 80 Prozent an Wert eingebüßt hatte. Zudem gilt es zuvor noch die Kurslücke unter 5,70 Euro aus dem Oktober zu schließen.

Mit Material von dpa-AFX

12-Monats-Chart Ceconomy in Euro
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