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Chance für Anleger!?! Der Ölpreis und sein „politisch gewollter“ Preis-Korridor

| Quelle: INV | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Gut drei Wochen ist es jetzt her, dass wir an dieser Stelle zuletzt über die Entwicklung der Ölpreise berichtet haben (Investmentecke vom 25. Mai). Damals war der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent gerade über 80 US-Dollar und damit den höchsten Stand seit 3,5 Jahren geklettert. Viele Marktteilnehmer waren mit Blick auf die Rahmenbedingungen allerdings skeptisch, ob sich der Anstieg noch weiter fortsetzen wird. Tatsächlich ist der Ölpreis in der Folge dann bis auf unter 74 Dollar abgerutscht und notiert aktuell bei 76 Dollar weiterhin unter den damaligen Hochs.

Die in diesem Zusammenhang vorgestellten Discount-Put-Optionsscheine der BNP Paribas haben sich entsprechend positiv entwickelt. Der in ca. sechs Wochen fällige Schein mit einem Basispreis von 85 Dollar und einem Cap bei 80 Dollar ist seitdem um rund 15 Prozent auf gut 3,70 Euro gestiegen. Bis zum Höchstbetrag (5 Dollar) ist bei aktuellen Wechselkursen noch mal derselbe Gewinn möglich (WKN: PP8S0E). Der bei identischer Laufzeit etwas offensiver ausgerichtete Schein (Basis: 80 Dollar, Cap: 75 Dollar) ist sogar um 35 Prozent auf rund 2,80 Euro gestiegen. Trotzdem liegt das Restpotenzial hier immer noch bei fast 50 Prozent, wobei der Ölpreis dafür am Ende auf/unter 75 Dollar gefallen sein muss (WKN: PP8S0D).

Die Kollegen von „Wellenreiter Invest“ haben die Marke von 80 Dollar jetzt noch einmal als potenziell kritisches Niveau für die Entwicklung der Konjunktur herausgestellt und sich deshalb zuversichtlich gezeigt, dass es den US-Amerikanern gelingen sollte, „eine obere Grenze bei 80 Dollar für Brent einzuziehen“. Dabei wird auch auf das „hervorragende“ Verhältnis von US-Präsident Donald Trump zu den Saudis hingewiesen. Mit einem zusätzlichen Blick auf die Rahmenbedingungen der Öl-Produzenten (für die darf der Preis nicht zu tief sein) geht man in den kommenden Monaten von einer „gemanagten Handelsspanne“ zwischen 60 und 80 Dollar beim Ölpreis aus.

Alternativ zu den oben genannten Produkten könnten sich Anleger daher auch im Segment der Inline-Optionsscheine nach geeigneten Scheinen umsehen, wobei hier das Risiko eines Totalverlustes schon während der Laufzeit besteht. Passend zu der genannten Range wären bei etwas zusätzlichem Risikopuffer auf beiden Seiten zum Beispiel ein bis Mitte September laufender Schein mit Barrieren bei 57,50 und 82,50 Dollar (WKN: SC8R4R, aktueller Kurs: 6,10 Euro) sowie ein Ende Oktober fälliger Schein mit Barrieren bei 57 und 83 Dollar (WKN: DS4Q26, aktueller Kurs: 4,40 Euro). Bei beiden Produkten liegt der Höchstbetrag bei 10 Euro (ohne Einfluss der Wechselkurse), was Gewinnchancen von gut 60 bzw. 130 Prozent bedeutet. Sollte eine der Barrieren vor dem Laufzeitende gerissen werden, verfallen die Scheine mit sofortiger Wirkung wertlos.

Thomas Koch

 

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Investmentecke Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit mehr als 20 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate vom DDV zum "Journalist des Jahres" gekürt und wurde seither insgesamt vier Mal geehrt. Zuletzt im Jahr 2017 in dem er gemeinsam mit Daniela Helemann den Hauptpreis als „Journalist des Jahres“ erhielt.

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