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Chinesischer Automarkt auch im Juni rückläufig

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Trefor Moss

SCHANGHAI (Dow Jones)Der chinesische Automarkt kommt nicht in Schwung. Die Absätze fielen im Juni den zwölften Monat in Folge. Sie sanken um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,06 Millionen Fahrzeuge, wie die Herstellervereinigung CAAM mitteilte. Im Zeitraum Januar bis Juni sackten sie sogar um 12,4 Prozent auf 12,32 Millionen Exemplare ab.

Wir fordern die Regierung auf, so bald wie möglich eine Politik zu implementieren, die den Verbrauch stärkt", heißt es in der Mitteilung des Verbandes. Es sei das schwächste erste Halbjahr seit vier Jahren gewesen.

Ein Lichtblick in der ersten Jahreshälfte 2019 stellten die Elektrofahrzeuge dar, die sich erneut einer starken Nachfrage erfreuten. Die Verkäufe zogen um 50 Prozent auf 617.000 an, damit erreichte ihr Anteil am Gesamtmarkt 5 Prozent.

Analysten hatten ursprünglich auf eine Markterholung zu Jahresmitte gehofft. Jetzt jedoch sagen einige, dass es in nächster Zeit nicht so weit sein wird und senken ihre Prognosen. So rechnet Analystin Jing Yang von Fitch Ratings nun statt eines stagnierenden Automarktes in diesem Jahr mit einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Bank Nomura erwartet ein Minus von 6,9 statt 5 Prozent.



US-Autobauer sind die Verlierer, für die Japaner läuft es besser


Hart trifft es vor allem die US-Marken. General Motors meldete ein Absatzminus von 15 Prozent im ersten Halbjahr. GM setzt auf seine 20 Markteinführungen und hofft doch noch auf Wachstum in diesem Jahr. Bei Ford brachen die Verkäufe um 27 Prozent ein. Das Unternehmen will den Umbau seines Geschäfts im Reich der Mitte nun beschleunigt vorantreiben.

Bei den Japanern geht es in die andere Richtung. Honda Motor steigerte seinen Absatz im ersten Halbjahr um 22 Prozent, Toyota kam auf ein Plus von 12 Prozent. Lediglich bei Honda stagnierten die Verkäufe.

Die japanischen Autos genießen bei chinesischen Käufern laut Fitch-Analystin Yang einen guten Ruf. "Chinesische Kunden werden wählerischer mit Blick auf die Qualität der Autos", sagte sie. "Die US-Hersteller können sich wieder erholen, wenn sie schnell die richtigen Produkte auf den Markt bringen."

Unter den deutschen Autobauern kam die Marke Volkswagen im ersten Halbjahr auf ein Minus von 3,6 Prozent. Bei BMW rollten dagegen 16,8 Prozent mehr Pkw aus den chinesischen Autohäusern.

Mitarbeit: Lin Zhu)

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo/cbr

END) Dow Jones Newswires

July 10, 2019 08:28 ET ( 12:28 GMT)

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