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Coin & Co. – Die Krypto-Kolumne: Was ein extrem liberaler Österreicher mit Bitcoins zu tun hat

| Quelle: HANDELSBLATT ONLINE_DR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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Wohin steuert der Bitcoin, und mit ihm die vielen anderen Kryptowährungen? Einschätzungen, Hintergründe und Anekdoten gibt es immer freitags von den Handelsblatt-Redakteuren Astrid Dörner, Felix Holtermann und Frank Wiebe in unserer neuen Krypto-Kolumne „Coin & Co.“. Heute Teil 10: Warum die Steuerbehörde jetzt aktiv wird.Er war ein Mann der Freiheit: Friedrich August von Hayek, 1999 in Wien geboren und 1992 in Freiburg im Breisgau gestorben, floh vor den Nazis nach London und lehrte dort an der angesehenen London School of Economics. Obwohl er anfänglich selbst von sozialistischen Ideen begeistert war, wurde er später nicht nur zu einem strammen Anti-Sozialisten, sondern auch zu einem Gegner jeglichen ökonomischen Machbarkeits-Wahns. Die Idee, man könne Wirtschaft „managen“, war ihm fremd. Und damit auch die Lehren seines zeitgenössischen Kollegen John Maynard Keynes, der Politik und Geldpolitik eine wichtige Funktion bei der Wahrung des wirtschaftlichen Gleichgewichts und der Förderung des Wohlstands eingeräumt hat. In der Geldpolitik hat sich Keynes durchgesetzt. Sie folgt heute nahezu überall seinen Grundsätzen. In der Wirtschafts- und Finanzpolitik gab es Wellenbewegungen. Dort wurde Hayek zum Helden aller Neo-Liberalen, die den Rückzug der Politik und weitgehende Privatisierungen vorangetrieben haben. Hinter dem neuen Boom der Kryptowährungen steckt eine Menge Skepsis gegenüber dem herrschenden Geld-Regime. Kein Wunder also, dass sich auch dort Anhänger von Hayek finden. Besonders interessant ist dabei eine radikale Idee, die Hayek in den 70er-Jahren propagiert hat: den Notenbanken, und überhaupt dem Staat, das Monopol zum Angebot von Geld zu entziehen.Stattdessen sollten private Anbieter Währungen bereitstellen. Gemäß Hayeks Glaube, dass der Markt fast alles richtet, würde sich dann am Ende jeweils die Währung durchsetzen, die das meiste ...
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