DAX ®11.549,96-0,46%TecDAX ®2.674,24-0,17%Dow Jones25.962,51+0,84%NASDAQ 1007.493,27+1,52%
finanztreff.de

'Daheim statt im Heim': Österreich beginnt Dialog zur Pflege

| Quelle: dpa-AFX (SW) | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
MAUERBACH (dpa-AFX) - Unter dem Motto "Daheim statt im Heim" will die rechtskonservative Regierung in Österreich die Pflege neu strukturieren. Dazu werde nun ein Pflegedialog mit allen Beteiligten begonnen, erklärte Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) am Freitag bei einer Regierungsklausur in Mauerbach.

Unter anderem sollen über die Ausbildung von Pflegekräften diskutiert und mit einer Kampagne das Image des Berufs verbessert werden. "Wir wollen zeigen, dass es etwas Schönes ist, Menschen zu helfen", sagte Hartinger-Klein.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) machte deutlich, dass aus Sicht der Regierung die Pflege zu Hause Priorität hat. "Wir wollen diejenigen, die pflegen, die pflegenden Angehörigen, bestmöglich unterstützen", sagte Kurz. Auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) betonte, dass die Rahmenbedingungen so zu ordnen seien, "dass nach Möglichkeit die Pflege zu Hause so lange wie möglich sichergestellt werden kann".

In Österreich gibt es keine staatliche Pflegeversicherung wie in Deutschland. Eine Einführung soll aber geprüft werden. "Wir werden mit einer Studie internationale Modelle untersuchen und versuchen, für Österreich die passende Lösung zu finden", sagte Hartinger-Klein.

Laut Statistik Austria bezogen im Jahr 2017 rund 460 000 Menschen in Österreich Bundespflegegeld. Laut Hartinger-Klein kostet Bund, Länder und Kommunen die Pflege jährlich mehr als fünf Milliarden Euro./nif/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclubschliessen
Börse Stuttgart

Wir machen Sie fit für die Börse!

Aktuelle Nachrichten, umfangreiche
Hintergrundinformationen und essentielles
Finanzwissen rund um das Thema Börse.

Jetzt kostenfrei zum Anlegerclub anmelden.
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook, Google+ oder Twitter
Aktuelle Umfrageschliessen
Die neue Urheberrechtsrichtlinie erhitzt die Gemüter. Die Befürworter argumentieren, dass die großen Konzerne wie Google, Facebook usw. nicht weiter einfach mit fremden Inhalten Geld verdienen können. Die Kritiker sehen im Einsatz von Upload-Filtern u.ä. nicht den richtigen Weg für die Durchsetzung. Wie sehen Sie das?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen