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Daimler: Analyst senkt den Daumen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Eine Verkaufsempfehlung der Investmentbank Goldman Sachs hat am Dienstag den Daimler-Aktien -3,97% zu schaffen gemacht. Zeitweise verloren sie gut ein Prozent auf 45,85 Euro. Damit näherten sie sich wieder dem Zwischentief vom Jahreswechsel, als sie bis auf 44,51 Euro abgerutscht waren - den niedrigsten Stand seit mehr als sechs Jahren. Am Nachmittag schafften es Daimler-Papiere wieder leicht ins Plus.

Auch nach der jüngsten Gewinnwarnung der Stuttgarter sieht Analyst George Gallier von Goldman Sachs für dieses und nächstes Jahr noch immer Risiken. "Die Herausforderungen spiegeln sich in den Konsensschätzungen von vor der Gewinnwarnung noch nicht wider", schrieb der Experte. Auch seien die Ziele des Autobauers für 2021 zu optimistisch.

Galliers rechnet für die ganze Autobranche mit einem anhaltend schwierigen Umfeld. Die Probleme sind Legion. Als Beispiele nennt der Analyst alte Bekannte wie den Handelskonflikt, den Brexit und die verschärften EU-Abgas-Bestimmungen, aber auch den US-Automarkt, der sein Hoch überschritten hat, sowie die begrenzten Aussichten für den europäischen Markt. Doch damit nicht genug. Auch langfristig gibt es zahlreiche Herausforderungen. Sie reichen von elektrischer und autonomer Mobilität bis hin zur Frage nach dem persönlichen Besitz eines Fahrzeuges.

Angesichts dessen rät der Analyst zu Unternehmen, die mit Gewinnwachstum, einer spannenden Geschichte oder positivem Überraschungspotenzial aufwarten können. Hier nennt Galliers Namen wie PSA, Aston Martin und Michelin, die er mit "Buy" einstuft, ebenso wie Continental. Bei den beiden Reifenherstellern und dem Luxusfahrzeug-Produzenten schätzt er die vergleichsweise defensive Ausrichtung innerhalb des zyklischen Sektors.

Dagegen senkt Gallier neben Daimler auch über Fiat den Daumen. Bei den Schwaben fällt es ihm schwer, die Hoffnung auf eine Margenerholung bei Mercedes im übernächsten Jahr zu teilen. Im Lkw-Bereich rechnet er sogar mit einem Ergebniseinbruch im kommenden Jahr. Die Italiener dürften dagegen unter einem sich abschwächenden Produktzyklus leiden. Beide Werte erhalten daher das Siegel "Sell".

Mit Material von dpa-AFX

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