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Das Kursdesaster der Deutschen Bank bietet Anlegern gute Chancen

| Quelle: INV

Mit einem Minus von zeitweise fast 10 Prozent war die Aktie der Deutschen Bank gestern der mit Abstand schwächste Wert im Dax. Trotz der EZB-Rally schloss die Aktie immer noch mit einem Minus von über 3 Prozent. Auslöser dieses erneuten Kurseinbruchs waren die am Abend zuvor verkündeten Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr. 2015 erlitt der Branchenprimus demnach einen Rekordverlust von rund 6,7 Milliarden Euro nach Steuern. Geprägt wurde das Ergebnis vor allem von enormen Kosten für diverse Rechtsstreitigkeiten und den mal wieder in Gang gesetzten Konzernumbau. Doch auch im operativen Geschäft scheint es bei der Deutschen Bank alles andere als rund zu laufen. Nach Ansicht von Analysten der Societe Generale ist die Profitabilität auf bereinigter Basis im vierten Quartal ebenfalls enttäuschend gering ausgefallen. Vor allem in den USA sieht der Konzern gegen die dortige Konkurrenz kein Land.

Die Aktie hat sich auf Sicht von drei Jahren mittlerweile glatt halbiert und notiert aktuell auf einem vergleichbaren Niveau wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor sechs Jahren. Die Aussichten für Unternehmen und Aktienkurs sind unverändert von enormer Unsicherheit geprägt. Weil immer noch nicht alle Altlasten abgearbeitet wurden, lastet über dem Konzern zum wiederholten Male das Damoklesschwert einer drohenden Kapitalerhöhung. Während die DZ Bank eine solche Maßnahme für unwahrscheinlich hält, bezeichnet die Citigroup die Beschaffung neuer Gelder als unvermeidlich. Ähnlich weit auseinander liegen auch die Kursziele der Banken insgesamt. In den bis gestern Abend aktualisierten Studien finden sich Werte zwischen 19 und 32 Euro. Obwohl viele Äußerungen der Experten sehr negativ klingen, scheint also kaum jemand an noch weiter fallende Kurse zu glauben. Aktuell kostet die Aktie schließlich schon nur noch rund 17 Euro. Die Charttechniker von HSBC indes hatten bereits zu Wochenbeginn vor einer anhaltenden Talfahrt der Aktie gewarnt. Als potenzielles Kursziel wurde neben der gestern bereits erreichten Marke von 16,96 Euro auch das 30-Jahres-Tief des Banktitels bei 14,03 Euro genannt. Aber selbst bis dahin wäre es jetzt „nur“ noch rund 20 Prozent.

Wenn man davon ausgeht, dass sich die Deutsche Bank nicht komplett ruiniert, sollte in den kommenden Monaten also zumindest eine volatile Bodenbildung möglich sein. Vor diesem Hintergrund bieten sich auch mit Blick auf die wirklich sehr reizvollen Konditionen Engagements in Discountern auf die Aktie an. Bei einer Restlaufzeit von zehn Monaten und einem Cap bei 14 Euro erhalten Anleger zum Beispiel eine Kombination aus 18 Prozent Risikopuffer und 11 Prozent Renditechance (GL5LQQ). Wenn der Puffer auf 24 Prozent ausgeweitet werden soll (entspricht einem Cap von 13 Euro), sind auf Sicht von elf Monaten immer noch Renditen von 8,5 Prozent möglich (WKN: CD035N). Ganz mutige oder auch einfach nur optimistische Anleger, die der Aktie in knapp einem Jahr mindestens das heutige Niveau zutrauen, erhalten im Erfolgsfall sogar einen Rendite von 14 Prozent (WKN: DG9Y6S; Cap 16 Euro).

Thomas Koch

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Dt.Bank Discount 13 2016/12 (COB)

COBAF 12,11 +1,17%
EUR 21:32:27 +0,14

zum Kursportrait
Im Artikel erwähnt...
Dt.Bank Discount 14 2016/11 (GS)
Dt.Bank Discount 16 2017/01 (DZ)
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