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DAX-Anleger bekommen kalte Füße, Daimler setzt den Rotstift an

| Quelle: Deutsche Bank X... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Am heutigen Donnerstag wollte im DAX keine besonders gute Stimmung aufkommen. Der Angriff auf das Allzeithoch blieb aus.

Das war heute los. Neben einigen von Anlegerseite negativ aufgenommenen Unternehmensnachrichten machten sich erneut Unsicherheiten darüber bemerkbar, ob es im Handelsstreit zwischen China und den USA tatsächlich zu einer Teileinigung kommen würde. Außerdem konnten die Konjunkturdaten niemanden vom Hocker reißen.

Zunächst drückten die Oktober-Daten zur chinesischen Industrieproduktion auf die Stimmung. Die Produktion wuchs im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent, während Marktexperten laut Reuters im Schnitt mit einem Plus von 5,4 Prozent gerechnet hatten. Offenbar hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mit dem Handelsstreit mit den USA zu kämpfen.

Hierzulande stand das deutsche BIP-Wachstum im dritten Quartal im Fokus. Zwar wuchs die größte Volkswirtschaft Europas zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent, so dass eine so genannte „technische Rezession“ verhindert werden konnte. Großer Jubel blieb am Markt trotzdem aus.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX gehörte heute die Covestro-Aktie zu den Performern. Allerdings konnte die ehemalige Bayer-Kunststoffsparte das Kursplus in der Spitze von rund 1,5 Prozent zum Handelsschluss lediglich mit einem Plus von 0,74 Prozent verteidigen.

Im Gegensatz dazu war die Aktie von Merck KGaA unter den größten DAX-Verlierern zu finden. Das Papier verlor zeitweise rund 5 Prozent an Wert und ging mit einem Minus von 3,28 Prozent aus dem Handel. Dabei hatte der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern für das dritte Quartal auch dank positiver Wechselkurseffekte einen Umsatzanstieg im Vorjahresvergleich um 8,1 Prozent auf 4,05 Mrd. Euro vermeldet. Das bereinigte EBITDA stieg sogar um 15,4 Prozent auf 1,11 Mrd. Euro. Außerdem wurden die Jahresziele aufgrund der Übernahme von Versum Materials angehoben. Möglicherweise nutzten Anleger nach einer steilen Kursrallye nun die Gelegenheit für einige Gewinnmitnahmen.

Deutliche Verluste musste auch die Daimler-Aktie hinnehmen. Das Papier verlor heute 4,48 Prozent an Wert. Zuvor hatte der schwäbische Autobauer ein Sparpaket vorgestellt. Beispielsweise soll die Pkw-Marke Mercedes-Benz bis Ende 2022 mehr als 1 Mrd. Euro an Personalkosten einsparen. Dazu sollen laut Unternehmensangaben sowohl im Management als auch in den indirekten Bereichen Stellen abgebaut werden.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Woche dürften Anleger hierzulande unter anderem die neuesten Euroland-Inflationsdaten im Blick haben. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag die Statistiken zu den Oktober-Einzelhandelsumsätzen. Außerdem werden der Empire State Produktionsindikator (November), die Oktober-Daten zur Industrieproduktion und die neuesten Statistiken zu den Lagerbeständen veröffentlicht.

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