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DAX-Anleger zeigen sich erleichtert, Bayer wird das Glyphosat-Problem nicht los

| Quelle: Deutsche Bank X... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Am heutigen Dienstag konnte sich der DAX etwas erholen, nachdem die Eskalation im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit die Märkte zuvor ordentlich durcheinandergewirbelt hatte.

Das war heute los. Dieses Mal waren versöhnlichere Töne aus Washington zu vernehmen. US-Präsident Donald Trump glaubt immer noch an einer Lösung des Handelsstreits. Dazu will er den kommenden G20-Gipfel in Japan und ein Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping nutzen. Außerdem stiegen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im April 2019 abermals an und liegen nun bei 3,1 Punkten, 6,7 Punkte höher als im März.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich heute RWE an die Spitzenposition setzen. Die Aktie des Energieversorgers legte zeitwiese um rund 4 Prozent an Wert zu, nachdem die RWE-Tochtergesellschaft innogy ihre Geschäftszahlen zum erste Quartal 2019 präsentiert hatte.

Deutlich schlechter lief es dagegen für thyssenkrupp. Die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns verlor zeitweise etwas mehr als 4 Prozent an Wert. Anleger nahmen weitere Gewinne mit, nachdem die abgesagte Konzernaufspaltung an der Börse für Jubel gesorgt hatte. Heute hatte thyssenkrupp außerdem neue Quartalsergebnisse vorgelegt und für das zweite Quartal (Ende März) einen Verlust ausgewiesen.

Einen enttäuschenden Tag erlebte auch Bayer. Die Anteilsscheine des Pharma- und Agrarchemiekonzerns gerieten vor allem im frühen Handel deutlich unter Druck und lagen zwischenzeitlich sogar rund 5 Prozent im Minus. Schuld war eine Milliardenstrafe für Monsanto in einem Glyphosat-Prozess.

Das steht morgen an. Zur Wochenmitte dürften Anleger hierzulande vor allem auf die deutschen BIP-Daten für das erste Quartal schauen. Es werden auch die entsprechenden Euroland-Date bekannt gegeben. In den USA werden am Nachmittag vor allem die neuesten Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im Fokus stehen. Schließlich ist die US-Wirtschaft zu einem großen Teil vom privaten Konsum abhängig. Unternehmensdaten kommen u.a. von RWE, TUI, Leoni und United Internet.

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