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Dax holt zu Wochenbeginn weiter auf

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Quelle: dpa-AFX

Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben am Montag die Optimisten weiter das Zepter in der Hand gehabt. Der Dax baute seinen kräftigen Kursgewinn vom Freitag aus und schloss 1,32 Prozent höher auf 11.715,37 Punkten.

Gemessen an seinem Tief der vergangenen Woche, das der niedrigste Stand seit einem halben Jahr gewesen war, hat der Index schon wieder rund 4 Prozent aufgeholt. Der MDax als Repräsentant der Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen stieg am Montag um 1,45 Prozent auf 25.175,87 Punkte.

Als Kurstreiber machten Börsianer die Erholung der Renditen an den Anleihemärkten aus. Wegen vermehrter Konjunktursorgen hatten zuletzt Investoren Aktien gemieden und Anleihen gekauft. Auch auf ein von Finanzminister Olaf Scholz angeblich angedachtes Konjunkturpaket über 50 Milliarden Euro im Falle einer Wirtschaftskrise wurde zeitweise verwiesen. Gestützt wurden die Märkte zudem von einer Ankündigung Chinas, wonach das Reich der Mitte eine Reform seiner Zinspolitik vorsieht. Laut Experten kommt diese faktisch einer Lockerung gleich.

Als Profiteure der Stabilisierung am Anleihenmarkt gewannen Aktien von Banken hinzu. Am Montag stiegen die Aktien der Deutschen Bank als einer der besten Werte im Dax um 2,69 Prozent. Auch Commerzbank legten zu, jedoch dämmten sie ihr Plus am Ende auf 1,08 Prozent ein. In der Vorwoche waren beide auf Rekordtiefs abgerutscht.

Infineon gewannen an der Dax-Spitze 3,79 Prozent. BASF-Titel kletterten um knapp 2 Prozent hoch. Unter den Nebenwerten hinter dem SDax standen die Aktien von Vapiano mit einem Kurseinbruch von fast 7 Prozent im Mittelpunkt. Der Chef der angeschlagenen Restaurantkette, Cornelius Everke, hatte am Sonntag überraschend seinen Rücktritt für Ende August angekündigt. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 1,20 Prozent auf 3369,19 Zähler vor.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,71 Prozent am Freitag auf minus 0,65 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,18 Prozent auf 146,92 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,45 Prozent auf 178,19 Punkte.

Der Euro kostete zuletzt 1,1097 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1103 (Freitag: 1,1076) US-Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9007 (0,9029) Euro gekostet.

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