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DAX im Sommerloch – neidischer Blick auf die Wall Street

| Quelle: finanztreff.de

Die Weltwirtschaft entwickelt sich weiterhin gut. So ist es nicht verwunderlich, dass die großen Industriestaaten davon profitieren können und somit auch die entsprechenden Aktienindizes. Zusätzlich werden diese von der weiterhin niedrigen Zinsphase getragen, die vor allem in Europa historisch ist. Auf Sicht von einem Jahr haben daher auch die Indizes DAX, IBEX und vor allem der österreichische ATX den S&P500 und Dow Jones outperformt – sich also besser entwickelt. Während der Dow Jones auf Sicht der letzten 12 Monate um 17 Prozent zulegen konnte, schaffte der DAX 20 Prozent und der ATX sogar 44 Prozent. Dies liegt auch über den langfristigen, durchschnittlichen Zuwächsen und kann daher als eine sehr gute Börsenphase bezeichnet werden.

Gründe für den schwachen DAX der letzten Tage
Die letzten Wochen fühlten sich jedoch für Aktionäre in Europa und insbesondere in Deutschland nicht so an. Vermehrte negative Meldungen lasteten vor allem auf Einzelwerten. So litten beispielsweise die Banken unter den niedrigen Zinsen, die durchaus für ein wichtiges Kerngeschäft (die internen Handelsgeschäfte) eine Grundlage bilden. Rechtsstreitigkeiten, Altlasten und die Kosten für einen Personalabbau belasteten hier zusätzlich. Vor allem die Deutsche Bank avancierte hierbei zum Underperformer. Darüber berichtete die Investmentecke hier: http://www.finanztreff.de/news/deutsche-bank-mutiert-zum-underperformer-das-laesst-sich-nutzen/12167101

Weitere negative Meldungen gab es für die Autobauer. Hier weitete sich der „Dieselskandal“ von Volkswagen auf die ganze Branche aus. Neuerlich stehen sogar Kartellvorwürfe im Raum. Diese belasten natürlich die Aktienkurse und letztlich auch die Bilanzen, wie hier nachzulesen ist: http://www.finanztreff.de/news/kartellvorwuerfe-ueberschatten-geschaeftszahlen-der-autobauer/12296744

Durch das Kartell könnte nach Meinung der Politik auch die Marke „Made in Germany“ einen Schaden verbuchen. Nicht auszudenken, welche Kreise dies ziehen würde. Dazu hier eine aktuelle Meldung: http://www.finanztreff.de/news/auto-kartell-spd-verkehrspolitiker-fuerchtet-schaden-fuer-made-in-germany/12292066

Der Euro bremst den Export aus

Davon ungeachtet, setzte die europäische Gemeinschaftswährung Euro ihre Aufwärtstendenz fort. Seit der Wahl in Frankreich legte der Euro somit weiter zu und erreichte ein neues Zweijahreshoch bei 1,17 USD kurzzeitig. Im laufenden Jahr sind damit auch hier Gewinne von 10 Prozent zu verzeichnen, die zusätzlich schwer auf der deutschen Exportwirtschaft lasten. Sicherlich kann man dies nicht nur der Stärke Europas zurechnen, vielmehr ist dies durch das Wechselkursverhältnis zum Dollar auch eine Schwäche des Dollars. Denn Präsident Trump lässt noch immer Taten vermissen. Seine Steuerideen und Impulse für die US-Wirtschaft wurden im Vorfeld nun bereits deutlich eingepreist – der Liefertermin lässt jedoch auf sich warten.

Der direkte Vergleich

Diesen Umständen ist es geschuldet, dass sich vor allem in jüngster Zeit DAX und Dow Jones fast schon gegensätzlich entwickelten. Der direkte Vergleich der letzten drei Monate zeigt dies deutlich auf:

Während der Dow Jones erst gestern (ebenso wie der S&P 500) ein neues Allzeithoch erreichte, liegt der DAX von seinem Allzeithoch bei knapp 13.000 Punkten mittlerweile mehr als 5 Prozent entfernt. Kein Grund für Traurigkeit, wenn man sich die eingangs publizierten Zahlen ansieht. Denn damit liegt der DAX noch immer sehr gut vorne.

Die Frage ist allerdings, ob dieser Unterschied der Indizes in naher Zukunft angeglichen wird und von welcher Seite aus? Wird der Dow Jones fallen und Europa wieder attraktiver für Investoren? Oder verharrt die Wall Street auf hohem Niveau und der DAX holt wieder auf? Denn langfristig gibt es durchaus diese Korrelation und immer wieder Annäherungen. So liegen wir in der Betrachtungszeit von drei Jahren exakt auf gleichem Performanceniveau:

Und auch mit dieser Performance darf man sehr zufrieden sein!

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Dazu wünschen wir Ihnen viel Erfolg,

Ihr Team von finanztreff.de

 

Teaserbild Quelle: https://pixabay.com/de/mann-blick-vom-dach-618344/

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