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DAX kämpft um die 13.000

| Quelle: FIN_BLOG

Sicherlich haben Sie es schon vernommen: Der Deutsche Aktienindex schleicht sich an die runde Marke von 13.000 Punkten heran und ist (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) nur wenige Punkte von ihr entfernt. Doch spielt diese Marke überhaupt so eine wichtige Rolle, wie man nach dem Lesen der Finanzneuigkeiten meinen sollte?

 

Der DAX spiegelt die 30 größten Unternehmen wider – ganz vereinfacht ausgedrückt und basierend auf den ursprünglichen Daten der „Börsen-Zeitung“ aus dem Jahr 1959. Diese werden quartalsweise überprüft und entsprechend eines Regelwerks der Deutschen Börse dynamisch angepasst. Es verändert sich somit auch immer wieder die Zusammensetzung von Deutschlands populärstem Aktienindex. In den Medien wird zumeist der Performanceindex betrachtet, also jener DAX, der nun knapp vor der Marke von 13.000 Punkten steht. In ihm sind alle ausgeschütteten Dividenden der enthaltenen Unternehmen bereits enthalten und reinvestiert. Das unterscheidet den DAX auch grundsätzlich von anderen Indizes wie den EURO STOXX 50 oder den Dow Jones an der Wall Street und ist letztlich eine Art „Garantie“, dass der Index aus Sicht eines langfristigen Anlegers tendenziell nur steigen kann.

 

Gestiegen sind in den vergangenen Monaten fast alle Aktien aus dem DAX. Auf Sicht von einem Jahr gibt es nur zwei Unternehmen, welche keine Kursgewinne verzeichnen können. Herausgestellt werden natürlich in den Medien vor allem die Werte, welche ein neues Allzeithoch absolvierten. So berichtete finanztreff.de im Newsletter (den Sie HIER kostenfrei abonnieren können) über die Lufthansa AG. Im Zuge der Insolvenz von AirBerlin profitierte das Unternehmen von einem sich ändernden Wettbewerb und der Phantasie für die kommenden Geschäftsjahre. Ebenso konnte die Deutsche Post AG vom weiterhin wachsenden Logistikbedarf profitieren. Auch wenn das ursprüngliche Kerngeschäft „Brieftransport“ abnimmt, ist das Gesamtunternehmen doch zukunftsfähigen Entwicklungen nicht abgeneigt. Höhere Briefportopreise kompensieren die Schwachstellen und neben Elektrofahrzeugen wurden auch schon erste Begleit-Roboter gesichtet. Das Allzeithoch der Post-Aktie war daher überfällig und erst in dieser Woche neu justiert worden. Sie finden das Chartbild und alle weiteren wichtigen Informationen an dieser Stelle:

 

 

An dieser Stelle könnte man noch weitere Unternehmen anführen, was jedoch den Rahmen eines Blogartikels sprengt.

 

Zurück zum DAX. Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell 1,284 Billionen Euro (1.284 Milliarden Euro oder mehr als eine Million Millionen Euro) sind unglaubliche Werte repräsentiert. Sie spiegeln nicht nur im Versicherungs-, Automobil oder dem Chemiebereich quasi einen hohen Anteil der deutschen Wirtschaft wider. Sondern sie sind auch der Gradmesser für internationale Investoren in den Standort Germany. Wie sich der DAX im Einzelnen zusammensetzt, finden Sie übrigens auch auf finanztreff.de

 

Für registrierte Nutzer von finanztreff.de gibt es im geschlossenen Bereich eine tolle Willkommensidee. Dort sind für Sie bereits alle DAX-Werte als Watchlist abgelegt, so dass Sie diese auf einen Blick beobachten können.

 

 

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Und wann kommt die 13.000 im DAX?

 

Im Juni startet der DAX schon einmal zur 13.000 durch und drehte rund 50 Punkte davor ab. Zu ungewiss waren die internationale politische Lage und die Effekte der Notenbankpolitik. Im Zuge einer Konsolidierung oder auch eines Sommerlochs fiel der DAX bis unter 12.000 Punkte im August. Für den September sahen die Vorzeichen daher weniger gut aus, ist er doch statistisch als schwächster Börsenmonat mit durchschnittlich rund 1,8 Prozent Abschlag bekannt. Doch in diesem Jahr konnte sich diese Statistik nicht durchsetzen. Im Gegenteil: Mit rund 6 Prozent Gewinn überraschte der September alle Anleger positiv und setzte damit die Spekulanten unter Druck, welche auf weiter fallende Kurse setzten. Denn diese mussten bzw. müssen handeln. Im Herbst startet (auch wieder statistisch betrachtet) eine positive Börsenphase. Man sieht dies sehr deutlich in diesem Diagramm:

 

 

Auch die durchschnittliche Performance ist hier gut zu erkennen. Pro Jahr legt der DAX auf lange Zeiträume betrachtet zwischen 6 und 8 Prozent zu und generiert damit mehr Rendite, als es aktuell auf Festgeldkonten gibt – zugegeben, mit kurzfristigem Risiko. (Vergleichen Sie es direkt hier im Zinsen & Konditionenvergleich)

 

Während der MDAX bereits in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch zeigte und an der Wall Street in den USA mit dem Dow Jones, dem marktbreiteren S&P500 und dem Technologiebarometer Nasdaq100 überall Allzeithochs zu feiern waren, hadert der DAX noch etwas. Doch diese Zurückhaltung könnte vor dem Hintergrund der gezeigten Saisonalität bald beendet sein. So ruft PLATOW in seiner aktuellen Kolumne bereits zur Jahresendrally auf.

 

Ob wir die 13.000 nun bereits zum Wochenende, in der kommenden Woche oder erst nach einer erneuten kurzen Atempause an den Märkten sehen werden, ist für langfristig orientierte Anleger nicht wichtig. Denn DASS wir die 13.000 und auch noch höhere Kurse sehen werden, liegt in der hier vorgestellte Konstruktionsweise dieses Index.

 

 

Bleiben Sie daher ruhig, auch wenn die Märkte kurzfristig schwanken und überbewerten Sie solche Marken nicht. Dann macht die Anlage auch weiterhin Freude. finanztreff.de wird Sie dabei auch weiterhin mit Informationen begleiten.

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